Kaffeevollautomat · Philips

Philips 8000 Series Café Aromis EP8757/20 (Kaffeevollautomat)

  • LatteGo Pro für heißen und kalten Milchschaum, schlauchlos und in der Spülmaschine zu reinigen
  • Cold Brew auf Tastendruck, dazu Iced-Varianten der Milchgetränke
  • BrewExtract mit 7 Intensitätsstufen und 12 Mahlgradstufen
  • 8 Benutzerprofile und ein 4,3-Zoll-Touchdisplay
  • SilentBrew mit Quiet-Mark-Zertifizierung, laut Philips 40 % leiser als frühere Modelle

Preise: Stand 05.10.2026, Amazon 04:21 Uhr, inkl. MwSt., ohne Gewähr

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Rezension der vollbohne.de-Redaktion · Veröffentlicht am 1. September 2026

Philips 8000 Series Café Aromis EP8757/20

Preisentwicklung

853 €890 €928 €965 €01.09.2612.09.2623.09.2605.10.26

Tiefstpreis im Zeitraum: 869,00 € (01.09.2026, OTTO) · Höchstpreis: 949,00 € (Alternate)

Technische Daten

Modell EP8757/20, 8000 Series Café Aromis, silberfarben; EAN 8720389064807
Geräteart Kaffeevollautomat mit LatteGo-Pro-Milchsystem und Kaltgetränke-Funktion
Vorprogrammierte Getränke 54 laut Philips-Datenblatt; Philips bewirbt "über 50", OTTO nennt in der Listung 50
Kaltgetränke Cold Brew auf Tastendruck sowie Iced-Varianten der Milchspezialitäten über LatteGo Pro Cold
Brühtechnik BrewExtract Technologie mit höherer Dosierung und Pressung, 7 Intensitätsstufen
Mahlwerk integriert, 12 Mahlgradstufen
Bean Adjust ja, Anpassung an die eingesetzte Bohne
Extra Shot zu jedem Rezept zuschaltbar, ausgenommen der Bezug mit Kaffeepulver
Druck 15 bar
Milchsystem LatteGo Pro, zweiteilig und ohne Schläuche, spülmaschinengeeignet; getrennte Aufsätze für heiß (LatteGo Pro Hot) und kalt (LatteGo Pro Cold)
Milchbehälter 0,25 Liter
Bohnenbehälter 275 g
Wassertank 1,9 Liter
Benutzerprofile 8
Display 4,3-Zoll-TFT-Touchscreen
Barista-Assistent am Gerät und in der HomeID App: Einstellempfehlungen zur eingesetzten Bohne, Fernbezug möglich
Konnektivität ja, App-Anbindung über HomeID
Zwei Tassen gleichzeitig ja
Brüheinheit entnehmbar, unter fließendem Wasser abspülbar
Wasserfilter AquaClean, laut Philips bis zu 5.000 Tassen ohne Entkalken
Geräuschentwicklung SilentBrew mit Schallschutz und leisem Mahlvorgang, Quiet-Mark-Zertifizierung; laut Philips 40 % leiser als frühere Modelle. Ein Dezibelwert steht nicht im Datenblatt
Energiesparen Eco-Modus (früheres Dimmen von Haupt- und Tassenlicht, weniger Spülwasser, schnellerer Standby), automatische Abschaltung
Energieeffizienzklasse Klasse A
Anschlusswert 1.500 W, 230 V, 50 Hz
Stromverbrauch Standby 0,2 W; im Netzwerk-Standby 0,4 W, Umschaltung nach jeweils 15 Minuten
Maße (H × B × T) 38,9 × 25,1 × 45,2 cm
Gewicht 9,3 kg
Material Kunststoff, ergänzt um Metall
Lieferumfang LatteGo Pro Hot, LatteGo Pro Cold, AquaClean-Filter, Messlöffel, Wasserhärte-Teststreifen
Garantie 2 Jahre
Herstellungsland Rumänien
Kaffeesatzbehälter Kapazität weist Philips nicht aus

Einordnung

Die Café Aromis ist Philips’ Spitzenmodell der 8000 Series und die erste Maschine der Marke, die Kaltgetränke als eigene Kategorie behandelt. Das Merkmal, um das herum sie gebaut ist, heißt LatteGo Pro: Dem Gerät liegen zwei Milchaufsätze bei, einer für heißen Schaum und einer für kalte Getränke. Dazu kommen Cold Brew auf Tastendruck, die BrewExtract Technologie mit sieben Intensitätsstufen und ein Einstellbereich mit zwölf Mahlgradstufen.

Grundlage dieser Einordnung sind das offizielle Philips-Datenblatt zur EP8757/20, die Technologiebeschreibungen des Herstellers zu BrewExtract, LatteGo Pro, SilentBrew und AquaClean sowie die Listungen von OTTO und Alternate mit Preis und Verfügbarkeit. Wo Angaben auseinandergehen, steht das unten ausdrücklich im Text.

Analyse

LatteGo Pro: zwei Aufsätze, eine Milchfrage weniger

Das klassische LatteGo ist seit Jahren Philips’ Antwort auf das Reinigungsproblem von Milchsystemen: zwei Kunststoffteile, keine Schläuche, beide spülmaschinengeeignet. Genau dort sammelt sich sonst Milchfett, das nach wenigen Tagen den Schaum verdirbt und im schlimmsten Fall den ganzen Milchweg zusetzt. Was dann passiert, steht unter Kaffeevollautomat macht keinen Milchschaum.

LatteGo Pro erweitert das um die Kaltseite. Im Karton liegen zwei Aufsätze: LatteGo Pro Hot und LatteGo Pro Cold. Der Hintergrund ist physikalisch: Heißer Milchschaum entsteht durch Dampf, der Eiweiß und Fett stabilisiert. Kalter Schaum braucht stattdessen mechanische Energie ohne Wärmeeintrag, sonst erwärmt sich das Getränk und die Eiswürfel schmelzen weg. Zwei Aufsätze für zwei Aufgaben sind darum die ehrlichere Lösung als ein Bauteil, das beides halb kann.

Der Behälter fasst 0,25 Liter. Das reicht für rund zwei Latte macchiato, danach wird nachgefüllt. Für eine Familienrunde ist das der schwächste Punkt des Systems, im Alltag zu zweit passt es, weil der Behälter ohnehin nach jedem Einsatz in den Kühlschrank gehört.

BrewExtract: mehr Bohnen in derselben Kammer

BrewExtract ist Philips’ Bezeichnung für ein Brühverfahren, das mehr Kaffeemehl dosiert und stärker presst als die Vorgängertechnik. Der Zusammenhang dahinter ist der Extraktionswiderstand: Ein dichter gepresster Kaffeekuchen zwingt das Wasser, gleichmäßig hindurchzugehen, statt sich einen kurzen Weg am Rand zu suchen. Das Ergebnis ist mehr Körper bei gleicher Wassermenge.

Darüber liegen sieben Intensitätsstufen. Sie verändern die Dosierung innerhalb dieses Verfahrens und sind der Hebel, mit dem sich derselbe Espresso mild oder kräftig ziehen lässt, ohne an Mahlgrad oder Wassermenge zu drehen. Dazu kommt Bean Adjust, eine Anpassung an die eingesetzte Bohne, und die Extra-Shot-Funktion, die jedem Rezept einen zusätzlichen Kaffeeanteil zufügt. Beim Bezug mit vorgemahlenem Kaffee bleibt Extra Shot gesperrt.

Zwölf Mahlgradstufen: was der Spielraum wert ist

Zwölf Mahlgradstufen sind in dieser Klasse ein Spitzenwert. Zum Vergleich: Die JURA C9 bietet sieben, die Melitta CI Touch fünf, die Saeco Xelsis Suprema ebenfalls zwölf.

Der praktische Nutzen steigt mit der Bohnenvielfalt. Wer immer dieselbe dunkle Röstung kauft, findet in fünf Stufen seine Einstellung. Wer zwischen einer hellen Filterröstung und einem dunklen Espresso wechselt, braucht die feineren Abstufungen, weil helle Bohnen härter sind und feiner gemahlen werden müssen, um überhaupt genug zu extrahieren. Der Unterschied zwischen den Grundsorten steht unter Arabica und Robusta, die Wirkung des Mahlgrads auf den Geschmack unter Kaffee schmeckt bitter aus der Maschine.

Cold Brew aus der Maschine: was das ist und was nicht

Cold Brew auf Tastendruck ist die auffälligste Funktion der Café Aromis. Philips beschreibt das Ergebnis als gut ausgewogen und mild.

Zur Einordnung gehört, wie klassischer Cold Brew entsteht: grob gemahlener Kaffee zieht 12 bis 24 Stunden in kaltem Wasser, wodurch weniger Säuren und Bitterstoffe gelöst werden. Der Ablauf steht in der Cold-Brew-Anleitung. Eine Maschine kann diese Zeit nicht abwarten und arbeitet stattdessen mit einem angepassten Brühprofil, das ein ähnliches Geschmacksziel in Sekunden erreicht. Für den Alltag ist das der entscheidende Vorteil, weil die Alternative bedeutet, am Vorabend an den nächsten Nachmittag zu denken.

Dazu kommen die Iced-Varianten der Milchgetränke über den Kaltaufsatz. Ein Iced Latte entsteht damit in einem Durchgang, statt Espresso über Eiswürfel zu gießen und separat Milch aufzuschäumen.

Acht Profile und ein Touchdisplay

Die Café Aromis speichert acht Benutzerprofile. Das ist der höchste Wert in dieser Rezensionsreihe, gleichauf mit der Saeco Xelsis Suprema und der Melitta Barista TS Smart. Für einen Familienhaushalt oder ein kleines Büro ist das die Zahl, ab der niemand mehr die Einstellungen eines anderen überschreibt.

Bedient wird über einen 4,3-Zoll-TFT-Touchscreen. Die Getränke sind dort nach Kategorien sortiert, wie das Produktbild zeigt: heiß mit Milch, schwarzer Kaffee, kalter Kaffee, kalt mit Milch. Bei 54 vorprogrammierten Getränken ist diese Gliederung notwendige Voraussetzung, damit die Auswahl bedienbar bleibt.

Beim Barista-Assistenten lohnt eine nüchterne Einordnung. Er nimmt entgegen, welche Bohne im Behälter ist, und schlägt Stärke, Volumen und Temperatur vor. Über die HomeID App lässt sich der Bezug auch aus der Ferne starten. Nutzbar wird das mit App und Konto, ohne beides bleibt die Bedienung am Display vollständig erhalten.

Pflege: beide kritischen Bauteile sind erreichbar

Bei der Reinigung macht Philips das Wesentliche richtig. Die Brüheinheit ist entnehmbar und lässt sich unter dem Wasserhahn ausspülen, das Milchsystem darf in die Spülmaschine. Damit sind genau die beiden Stellen von Hand erreichbar, an denen sich Rückstände sammeln: Kaffeeöle im Brühweg, Milchfett im Milchweg. Die Abwägung der Bauarten steht unter herausnehmbare oder feste Brühgruppe, der Ablauf unter Brühgruppe reinigen.

AquaClean ist der zweite Baustein. Philips gibt an, dass sich das Entkalken mit dem Filter auf bis zu 5.000 Tassen verschieben lässt. Der Filter selbst wird dabei mehrfach gewechselt, das Gerät fordert dazu auf. Der Wechsel steht unter Wasserfilter wechseln, die grundsätzliche Routine unter Kaffeevollautomat reinigen und entkalken.

Eine Angabe fehlt: Die Kapazität des Kaffeesatzbehälters weist Philips im Datenblatt nicht aus. Bei einem Gerät dieser Preisklasse ist das eine Lücke, weil die Zahl direkt bestimmt, wie oft du den Behälter leerst.

Verbrauch, Vorräte und Stellfläche

Gerechnet auf den Alltag: Der 1,9-Liter-Tank reicht bei 120 ml je Tasse für rund 15 Bezüge, der 275-Gramm-Bohnenbehälter bei etwa 9 Gramm je Bezug für rund 30 Tassen. Beide Werte liegen im oberen Mittelfeld und passen zu einem Vier-Personen-Haushalt.

Beim Strom fällt die Maschine positiv auf: Energieeffizienzklasse A, 0,2 Watt im Standby und 0,4 Watt im Netzwerk-Standby, die Umschaltung erfolgt nach jeweils 15 Minuten. Der Eco-Modus dimmt Haupt- und Tassenlicht früher, spült mit weniger Wasser und geht schneller in den Standby.

Beim Platz gilt: 38,9 cm hoch, 25,1 cm breit, 45,2 cm tief, 9,3 kg schwer. Die Breite ist unauffällig, die Tiefe gehört zu den größeren Werten der Klasse. Auf einer 60 cm tiefen Arbeitsplatte bleiben knapp 15 cm hinter dem Gerät. Der Deckel des Bohnenbehälters öffnet nach oben, unter einem Hängeschrank ist also Luft einzuplanen.

Preis: drei Kaufwege, zwei Ausführungen

Die Preise gehen zwischen den Händlern deutlich auseinander. Aktuell liegt die silberne EP8757/20 bei 869,00 €, alle Anbieter stehen oben als eigene Schaltfläche.

Die schwarze Ausführung EP8757/12* ist technisch identisch, trägt dieselbe Modellbezeichnung und liegt derzeit rund 100 € über der silbernen. Wer nicht auf die Farbe festgelegt ist, spart hier ohne jeden funktionalen Nachteil.

Alternativen im Vergleich

ModellGetränkeMahlgradstufenProfileKalt­getränkePreisklasse
Philips 8000 Series Café Aromis EP8757/20 (dieses Modell)54 laut Datenblatt128Cold Brew + Iced-Variantenum 869 €
Philips 5500 Series EP5547/9020124 plus GastIced-Varianten, kein Cold Brewum 579 €
Saeco Xelsis Suprema SM8885/0022128keineum 1.199 €
De’Longhi Eletta Explore ECAM450.55.Süber 40133Cold Brew und Cold Brew Extraum 679 €

Die Tabelle zeigt, wofür die Café Aromis ihren Preis nimmt: für die Kombination aus voller Kaltgetränke-Ausstattung, acht Profilen und der größten Getränkeauswahl im Feld. Nach unten trennt sie von der Philips 5500 vor allem der Cold Brew und die Zahl der Profile, bei den Mahlgradstufen sind beide gleichauf. Die Eletta Explore bietet Cold Brew für rund 190 € weniger, führt dafür nur drei Profile.

Für wen sich die Maschine lohnt

Die Café Aromis passt in Haushalte, in denen im Sommer Eiskaffee und im Winter Cappuccino gefragt sind und in denen mehrere Personen ihre eigenen Einstellungen speichern wollen. Acht Profile, zwölf Mahlgradstufen und sieben Intensitätsstufen ergeben eine Maschine, die sich sehr genau auf Personen und Bohnen einstellen lässt. Dazu kommt ein Milchsystem, das ohne Schläuche auskommt und in die Spülmaschine darf.

Weniger passend ist sie in zwei Fällen. Wer ausschließlich Espresso und Kaffee trinkt, bezahlt einen erheblichen Aufschlag für Funktionen, die dann ungenutzt bleiben: Die Philips 5400 Series liefert denselben Mahlgrad-Spielraum für etwa die Hälfte. Und wer regelmäßig für vier Personen Milchgetränke zieht, wird den 0,25-Liter-Behälter mehrfach füllen.

Fazit

Die EP8757/20 ist derzeit der vollständigste Kaffeevollautomat im Philips-Programm. Heißer und kalter Milchschaum aus zwei mitgelieferten Aufsätzen, Cold Brew auf Tastendruck, zwölf Mahlgradstufen, sieben Intensitätsstufen und acht Profile ergeben ein Gerät, das kaum eine Kaffeefrage offen lässt, und das bei einem Pflegeaufwand, den das schlauchlose LatteGo Pro klein hält.

Die Vorbehalte sind überschaubar: Der Milchbehälter ist mit 0,25 Litern knapp, die Kaffeesatzkapazität weist Philips nicht aus, und bei der Getränkezahl widersprechen sich Datenblatt, Werbung und Händlerlistung. Wer die Kaltgetränke-Funktionen wirklich nutzt, bekommt ab

869,00 €

ein Gerät, das zwei Maschinen ersetzt.

Stärken und Schwächen

Das spricht dafür

  • Heiße und kalte Milchspezialitäten aus einem Gerät: LatteGo Pro liegt in zwei Ausführungen bei
  • Cold Brew auf Tastendruck, wofür sonst eine separate Zubereitung nötig wäre
  • 12 Mahlgradstufen und 7 Intensitätsstufen: der weiteste Einstellbereich in dieser Rezensionsreihe
  • Das Milchsystem hat keine Schläuche und darf in die Spülmaschine, das senkt die tägliche Pflegehürde deutlich
  • 8 Benutzerprofile decken auch größere Haushalte oder ein Büro ab
  • Entnehmbare Brüheinheit, unter fließendem Wasser abspülbar
  • AquaClean streckt das Entkalkungsintervall laut Philips auf bis zu 5.000 Tassen

Das spricht dagegen

  • Die Getränkezahl geht auseinander: 54 im Datenblatt, "über 50" in der Werbung, 50 in der OTTO-Listung
  • Der Milchbehälter fasst nur 0,25 Liter, bei mehreren Latte macchiato hintereinander wird nachgefüllt
  • Der Barista-Assistent entfaltet seinen Nutzen erst mit App und Konto
  • Extra Shot lässt sich beim Bezug mit Kaffeepulver nicht zuschalten
  • Das Gehäuse besteht laut Datenblatt hauptsächlich aus Kunststoff
  • Die Kapazität des Kaffeesatzbehälters weist Philips nicht aus
  • Mit 45,2 cm Tiefe gehört das Gerät zu den tieferen Vollautomaten

Bewertung im Detail

Preis-Leistung 4,0
Ausstattung 5,0
Bedienung 4,5
Pflege und Wartung 4,5
Kaffeezubereitung 4,5

Gesamtwertung: 4,5 / 5

Häufige Fragen

Wie viele Getränke kann die Philips Café Aromis 8000 Series wirklich?

Das Philips-Datenblatt führt 54 vorprogrammierte Getränke, die Werbetexte sprechen von "über 50", und OTTO nennt im Produkttitel 50. Wir geben die Datenblattzahl an, weil sie die belastbarste Quelle ist. Praktisch relevanter als die Zahl ist die Breite: heiße Klassiker, Milchspezialitäten, Cold Brew und Iced-Varianten stehen alle auf demselben Display.

Was ist der Unterschied zwischen LatteGo und LatteGo Pro?

LatteGo Pro erweitert das bekannte zweiteilige Milchsystem um die Kaltseite. Dem Gerät liegen zwei Aufsätze bei: LatteGo Pro Hot für heißen Milchschaum und LatteGo Pro Cold für kalte Getränke. Beide arbeiten ohne Schläuche, sind spülmaschinengeeignet und laut Philips in rund 10 Sekunden unter fließendem Wasser gereinigt. Die [Philips 5500 Series](/rezension/philips-5500-ep5547-90/) hat das klassische LatteGo ohne Kaltaufsatz.

Kann die Philips 8000 Series Café Aromis Cold Brew?

Ja, Cold Brew läuft auf Tastendruck. Philips beschreibt das Ergebnis als ausgewogen und mild. Dazu kommen die Iced-Varianten der Milchgetränke über den LatteGo Pro Cold. Der Unterschied zu klassisch kalt gebrühtem Kaffee liegt in der Zeit: Selbst angesetzter Cold Brew zieht 12 bis 24 Stunden, wie in der [Cold-Brew-Anleitung](/ratgeber/cold-brew-anleitung/) beschrieben, die Maschine liefert ihre Variante sofort.

Wie laut ist die Philips Café Aromis 8000 Series?

Philips nennt keinen Dezibelwert. Ausgewiesen ist die SilentBrew Technologie mit Schallschutz und leisem Mahlvorgang, dazu eine Quiet-Mark-Zertifizierung und die Angabe, dass die Maschinen dieser Reihe 40 Prozent weniger Lärm erzeugen als frühere Modelle. Der Bezugswert dieser Prozentangabe bleibt offen, weil Philips die Vergleichsmodelle nicht benennt.

Wie groß ist der Milchbehälter der EP8757/20?

0,25 Liter. Das reicht für etwa zwei Latte macchiato oder drei bis vier Cappuccino, danach wird nachgefüllt. Der Vorteil des kleinen Behälters: Er passt in die Kühlschranktür und muss nach jedem Einsatz ohnehin kalt gestellt werden. Wer regelmäßig für vier Personen aufschäumt, wird den Behälter mehrfach füllen.

Muss die Philips Café Aromis entkalkt werden?

Mit eingesetztem AquaClean-Filter verschiebt sich das Entkalken laut Philips auf bis zu 5.000 Tassen. Der Filter selbst wird dabei mehrfach gewechselt, das Gerät fordert dazu auf. Ohne Filter richtet sich das Intervall nach der Wasserhärte, die du nach dem beiliegenden Teststreifen einstellst. Die Grundlagen dazu stehen unter [Wasserhärte für Kaffee](/ratgeber/wasserhaerte-fuer-kaffee/).

Lässt sich die Brühgruppe der Philips 8000 Series herausnehmen?

Ja. Philips baut die Brüheinheit entnehmbar, sie lässt sich unter dem Wasserhahn ausspülen. Zusammen mit dem schlauchlosen Milchsystem sind damit beide kritischen Bauteile von Hand erreichbar. Der Ablauf steht unter [Brühgruppe reinigen](/ratgeber/kaffeevollautomat-bruehgruppe-reinigen/).

Was macht der Barista-Assistent der Café Aromis?

Der Assistent läuft am Gerät und in der HomeID App. Du gibst an, welche Bohne du verwendest, und bekommst Empfehlungen für Stärke, Volumen und Temperatur. Über die App lässt sich der Bezug auch aus der Ferne starten. Ohne App bleibt der Funktionsumfang auf die Einstellungen am Display beschränkt, der Kaffee selbst ist davon unberührt.

Was unterscheidet die EP8757/20 von der EP8757/12?

Die Farbe. Die /20 ist die silberfarbene Ausführung, die /12 die schwarze. Beide tragen dieselbe Modellbezeichnung 8000 Series Café Aromis und dieselbe Technik. Preislich trennen sie im Handel derzeit rund 100 €, wobei die silberne Ausführung günstiger gelistet ist.

Für wen lohnt sich die Philips Café Aromis 8000 Series?

Für Haushalte, in denen heiße und kalte Kaffeegetränke gefragt sind und in denen mehrere Personen eigene Einstellungen wollen. Acht Profile, zwölf Mahlgradstufen und sieben Intensitätsstufen ergeben eine Maschine, die sich sehr genau auf Personen und Bohnen einstellen lässt. Wer ausschließlich Espresso und Kaffee trinkt, findet in der [Philips 5400 Series](/rezension/philips-5400-ep5447-90/) für rund die Hälfte eine ausreichende Lösung.

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