Kaffeevollautomat Brühgruppe reinigen: Anleitung & Intervall

Brühgruppe des Kaffeevollautomaten reinigen: der Ablauf in sechs Schritten, die richtigen Intervalle, das passende Fett und die Fehler, die Dichtungen kosten.

Kaffeevollautomaten Veröffentlicht am 8 Min. Lesezeit

In diesem Artikel
  1. Warum sich in der Brühgruppe Fett sammelt
  2. Hat deine Maschine eine herausnehmbare Brühgruppe?
  3. Brühgruppe reinigen: der Ablauf in sechs Schritten
  4. Was der Brühgruppe schadet
  5. Wie oft: der Pflegeplan für die Brühgruppe
  6. Einmal im Monat entfetten
  7. Brühgruppe fetten: welches Fett, welche Stellen
  8. Was passiert, wenn du die Brühgruppe nie reinigst
  9. Wenn die Brühgruppe klemmt
  10. Fazit
  11. Häufige Fragen

In jeder Brühgruppe sitzt nach ein paar hundert Tassen eine dunkle, klebrige Schicht aus Kaffeefett, Kaffeemehl und Restfeuchte. Zu sehen bekommt man sie erst, wenn das Bauteil in der Hand liegt, zu schmecken meistens schon vorher. Diese Anleitung geht den Ablauf Schritt für Schritt durch, ordnet die Pflegeschritte ihren Intervallen zu und benennt die Hausmittel, die dem Bauteil schaden.

Warum sich in der Brühgruppe Fett sammelt

Kaffeebohnen bringen je nach Art rund 10 bis 17 % Öl mit, Arabica am oberen Ende dieser Spanne. Bei dunklen Espressoröstungen tritt ein Teil davon an die Oberfläche der Bohne, der Rest wird beim Brühen mit rund 9 bar durch das Mahlgut gepresst. Ein Teil landet in der Tasse und trägt dort die Crema, ein Teil bleibt auf Kolben, Sieb und Dichtung zurück.

Diese Rückstände oxidieren an der Luft. Aus dem Öl, das frisch noch nussig und schokoladig schmeckt, wird binnen Tagen eine ranzige Schicht mit bitterem, muffigem Beigeschmack, die jedes Brühwasser durchläuft. Dazu kommt der Feinanteil des Mahlguts, der sich in den Sieblöchern festsetzt und den Durchfluss verengt.

Die Mengen sind größer, als sie wirken. Bei vier Tassen am Tag laufen rund 1.500 Bezüge im Jahr durch dieselbe Brühgruppe, bei etwa 8 g Kaffee je Bezug sind das gut 12 kg Kaffee. Ein Bauteil, durch das jährlich zwölf Kilo gepresst werden, braucht einen festen Pflegerhythmus.

Hat deine Maschine eine herausnehmbare Brühgruppe?

Das Erkennungsmerkmal ist eine Serviceklappe an der Seite oder auf der Rückseite, bei manchen Modellen hinter der Tropfschale. Dahinter sitzt die Brühgruppe, entriegelt über einen PUSH-Knopf oder zwei farbige Hebel, die sich zusammendrücken lassen. Steht in der Bedienungsanleitung ein Kapitel „Brüheinheit reinigen” mit Abbildung des ausgebauten Teils, ist die Sache klar.

Viele aktuelle Modelle von De’Longhi, Philips, Saeco, Melitta, Krups, WMF, Siemens, Bosch und Miele setzen auf diese Bauweise. Jura verbaut die Brüheinheit in seinen Modellen dagegen fest, dort erledigt ein Tablettenprogramm die Reinigung. Wie dieser Weg aussieht und was du an solchen Maschinen von Hand erreichst, steht im Ratgeber zum Reinigen einer fest verbauten Brühgruppe.

Der Vorteil der herausnehmbaren Variante liegt in der Kontrolle: Du siehst, wie sauber das Bauteil ist, kommst mechanisch an jede Fläche und bezahlst für die wöchentliche Pflege nichts außer Wasser.

Am Siebträger trägt dasselbe Bauteil den Namen Brühkopf und ist fest mit der Maschine verschraubt. Es wird über Rückspülen und ein abnehmbares Duschsieb sauber, beschrieben im Ratgeber zum Reinigen der Brühgruppe am Siebträger.

Brühgruppe reinigen: der Ablauf in sechs Schritten

Ablaufschema in drei Phasen mit je zwei Schritten: Ausbauen (Maschine ausschalten, Serviceklappe öffnen und Behälter entnehmen; Brühgruppe über PUSH-Taste oder Hebel entriegeln und gerade herausziehen), Reinigen (unter lauwarmem Wasser ohne Spülmittel abspülen und die Siebe mit weicher Bürste frei legen; abtropfen lassen und währenddessen den Schacht auswischen), Einsetzen (Grundstellung über die Markierungen herstellen; bis zum hörbaren Klick einschieben und Behälter zurücksetzen). Zu vermeiden sind Spülmittel, Spülmaschine und Trocknen auf der Heizung.

Der komplette Durchgang dauert rund fünf Minuten, davon entfällt die meiste Zeit auf das Abtropfen.

  1. Maschine ausschalten und öffnen. Erst den Netzschalter, dann die Serviceklappe. Bei den meisten Modellen müssen Tropfschale und Tresterbehälter heraus, bevor sich die Brühgruppe bewegen lässt, weil ein Sicherheitskontakt daran hängt.
  2. Brühgruppe entriegeln und herausziehen. Je nach Bauart drückst du einen PUSH-Knopf oder die beiden Hebel zusammen. Die Brühgruppe kommt gerade heraus, ohne Verkanten. Wenn sie klemmt, steht sie meist nicht in der Grundstellung.
  3. Unter lauwarmem Wasser abspülen. Ohne Spülmittel, ohne Zusätze. Besondere Aufmerksamkeit gehört den beiden Siebflächen: dem oberen Sieb, durch das das Brühwasser eintritt, und dem unteren im Kolben. Verstopfte Löcher bekommst du mit einer weichen Bürste frei, eine ausgediente Zahnbürste reicht.
  4. Abtropfen lassen und den Schacht säubern. Während die Brühgruppe trocknet, wischst du den Innenraum mit einem trockenen Tuch aus. Loses Kaffeemehl holst du am besten mit einem Pinsel oder einem Staubsauger mit Fugendüse heraus, feucht wischen verteilt es nur.
  5. Grundstellung herstellen. Viele Brühgruppen haben zwei Markierungen, die übereinanderstehen müssen, oder einen Pfeil auf dem Zahnrad. Steht das Bauteil falsch, lässt es sich von Hand in die Ausgangsposition schieben, bis es einrastet.
  6. Einschieben bis zum Klick. Die Brühgruppe rastet hörbar ein. Danach Tresterbehälter und Tropfschale zurücksetzen und die Klappe schließen. Beim nächsten Einschalten spült die Maschine von selbst durch.

Bleibt die Fehlermeldung „Brüheinheit fehlt” stehen, obwohl das Teil sitzt, prüfe zuerst den Tresterbehälter: Er muss vollständig eingeschoben sein, damit der Sicherheitskontakt schließt.

Was der Brühgruppe schadet

Falsche BehandlungWas dabei passiert
SpülmittelTenside setzen sich im Kunststoff fest und geben tagelang seifigen Geschmack ab
Spülmaschine60–70 °C plus alkalischer Reiniger waschen das Schmierfett aus, Dichtungen werden spröde
Essig oder ZitronensäureSäure greift Dichtungen und Metallteile an und löst kein Kaffeefett
Scheuermittel, harte Schwämmeverkratzen die Siebflächen, in den Riefen setzt sich Fett noch schneller fest
Föhn, Heizung, Backofender Kunststoff verzieht sich, die Brühgruppe passt danach nicht mehr sauber
Kochendes Wasserbelastet Dichtungen und Kunststoff ohne Nutzen, lauwarm löst das Fett bereits

Der Punkt mit der Säure wird oft verwechselt. Essig und Zitronensäure richten sich gegen Kalk, und Kalk sitzt im Wasserweg der Maschine, also im Boiler und in den Leitungen. Die Brühgruppe bekommt davon wenig ab, ihr Problem ist Fett. Wie beide Aufgaben zusammengehören, klärt der Ratgeber zum Reinigen und Entkalken im Vergleich.

Wie oft: der Pflegeplan für die Brühgruppe

Die Handbücher nennen für das Abspülen meist einen wöchentlichen Rhythmus, einzelne Hersteller kommen mit monatlich aus. Beide Angaben beziehen sich auf durchschnittliche Nutzung, entscheidend ist die Zahl der Bezüge.

PflegeschrittIntervallZeitaufwand
Abspülen und Siebe bürstenwöchentlich, ab 8 Tassen am Tag alle 3–4 Tage5 Minuten
Schacht und Innenraum säubernwöchentlich, zusammen mit dem Abspülen2 Minuten
Entfetten mit Kaffeefettlösermonatlich30 Minuten, davon 25 Einweichen
Führungen fettenalle 1–2 Monate oder rund alle 500 Bezüge5 Minuten
Dichtungen auf Risse prüfenhalbjährlich2 Minuten

Als Faustregel nach Bezügen: ein Spülgang je 30 bis 50 Bezüge. Wer viele Milchgetränke zieht, kommt schneller auf diese Zahl, weil jeder Cappuccino einen Espressobezug enthält. Vier Tassen am Tag entsprechen rund 30 Bezügen pro Woche, damit passt der Wochenrhythmus für die meisten Haushalte.

Zwei Situationen verlangen einen Spülgang außer der Reihe: nach einem Bohnenwechsel auf eine deutlich öligere Röstung und nach einer längeren Standzeit von mehr als einer Woche, weil dann eingetrocknete Reste im Sieb sitzen.

Einmal im Monat entfetten

Wasser allein nimmt die frische Fettschicht mit, gegen die eingebrannte Schicht auf Kolben und Sieb kommt es kaum an. Dafür gibt es Kaffeefettlöser als Tablette oder Pulver, die genau auf diese Ablagerungen abgestimmt sind.

Der Ablauf ist überall ähnlich: eine Tablette in rund einem Liter warmem Wasser auflösen, die Brühgruppe hineinstellen und je nach Herstellerangabe 20 bis 30 Minuten einweichen lassen. Danach kommt der wichtigste Teil, nämlich gründliches Klarspülen unter fließendem Wasser, bis kein Schaum mehr entsteht. Reste des Reinigers schmeckt man in den nächsten Tassen deutlich.

Davon zu unterscheiden ist das Reinigungsprogramm der Maschine, bei dem die Tablette in den Pulverschacht wandert. Es spült den Brühweg samt Auslauf frei und ist genauso wichtig, an die Fettschicht auf dem ausgebauten Kolben kommt es allerdings nur teilweise heran. Beide Schritte ergänzen sich.

Brühgruppe fetten: welches Fett, welche Stellen

Die Brühgruppe fährt bei jedem Bezug mehrere Zentimeter auf Kunststoffführungen und presst dabei mit hoher Kraft zusammen. Dafür ist sie ab Werk geschmiert, und jeder Spülgang trägt einen Teil dieser Schmierung ab.

Zulässig ist ausschließlich lebensmittelechtes Silikonfett. Die Hersteller bieten es in kleinen Tuben an, bei Philips und Saeco etwa unter der Bezeichnung HD5061, eine Tube reicht für Jahre. Ungeeignet sind:

  • Speiseöl und Butterschmalz, weil sie ranzig werden und verharzen
  • Vaseline und andere Mineralfette, weil sie Dichtungen aufquellen lassen
  • Silikonspray, wegen der Treibmittel und weil sich die Menge nicht dosieren lässt

Aufgetragen wird auf die Führungsschienen an den Seiten und die Kolbenachse, die genauen Punkte markiert das Handbuch mit kleinen Symbolen direkt auf dem Bauteil. Ein dünner Film genügt, den du mit dem Finger verteilst. Die Brühgruppe muss dabei trocken sein, auf nassem Kunststoff haftet Silikonfett nicht. Zu viel Fett wandert über die Dichtung in den Kaffee und setzt sich in den Sieben ab.

Ein gutes Signal für den nächsten Fett-Termin liefert das Bauteil selbst: Wenn sich die Brühgruppe von Hand spürbar schwerer schieben lässt als sonst, ist sie fällig. Welche Stellen fettfrei bleiben müssen und was die einzelnen Hersteller vorgeben, zeigt der Ratgeber zum Brühgruppe fetten.

Was passiert, wenn du die Brühgruppe nie reinigst

Der Verfall läuft in drei Stufen ab, und die erste bemerken die meisten, ohne sie richtig zuzuordnen.

Stufe 1, der Geschmack. Die oxidierten Öle geben eine ranzig-bittere Note ab, die sich über jede Bohne legt. Wer an dieser Stelle die Kaffeesorte wechselt, sucht am falschen Ende.

Stufe 2, der Durchfluss. Kaffeemehl und Fett verengen die Sieblöcher. Der Bezug läuft länger, die Crema wird dünn und blass, die Maschine bricht den Vorgang bei manchen Modellen mit einer Meldung ab. Häufig folgt darauf die falsche Reaktion, nämlich den Mahlgrad zu vergröbern, was den Kaffee zusätzlich wässrig macht.

Stufe 3, die Mechanik. Verharztes Fett und fehlende Schmierung machen die Brühgruppe schwergängig. Der Antriebsmotor arbeitet gegen diesen Widerstand, bis die Elektronik abschaltet und eine blockierte Brüheinheit meldet. Der Antrieb gehört zu den aufwendigen Baugruppen einer Maschine, eine Werkstattreparatur steht damit schnell in einem Verhältnis zum Neupreis, das sich kaum lohnt.

Dazu kommt die Hygiene. Kaffeereste in einem warmen, feuchten Gehäuse sind ein guter Nährboden für Hefen und Schimmel. Sichtbar wird das an weißlichen oder grünlichen Belägen in den Ecken des Schachts, spätestens dann gehört der gesamte Innenraum gereinigt.

Wenn die Brühgruppe klemmt

Klemmt sie beim Herausnehmen, steht der Antrieb mitten im Brühzyklus. Schalte die Maschine ein und wieder aus, dann fährt sie in die Grundstellung zurück und gibt das Bauteil frei.

Klemmt sie beim Einsetzen, stimmt die Position des Kolbens nicht. Die Markierungen auf der Brühgruppe müssen zueinander passen, bei vielen Modellen lässt sich der Kolben dafür von Hand nach unten schieben. Kraft hilft an dieser Stelle nicht weiter, die Zahnräder und das Kunststoffgehäuse brechen leichter, als es aussieht.

Bleibt es dabei, prüfe die Dichtungen am oberen Sieb und am Kolben. Ein gequollener oder verrutschter O-Ring bremst das Einschieben, und gequollen sind Dichtungen fast immer dann, wenn vorher Spülmittel oder Öl im Spiel war.

Fazit

Die Brühgruppe ist das Bauteil, an dem sich der Geschmack eines Kaffeevollautomaten entscheidet, und ihre Pflege kostet in der Woche fünf Minuten. Wöchentlich unter lauwarmem Wasser abspülen, monatlich mit Kaffeefettlöser entfetten, alle ein bis zwei Monate mit lebensmittelechtem Silikonfett schmieren: Mit diesen drei Terminen bleibt sie über Jahre leichtgängig.

Der größte Fehler passiert dabei aus guter Absicht. Spülmittel und Spülmaschine wirken gründlicher, sie nehmen der Brühgruppe aber genau die Schmierung, die sie zum Laufen braucht. Wer den nächsten Schritt gehen will, kümmert sich um den Wasserweg der Maschine, also um Reinigen und Entkalken im richtigen Rhythmus und um den Wechsel des Wasserfilters.

Häufige Fragen

Wie oft muss man die Brühgruppe eines Kaffeevollautomaten reinigen?

Einmal pro Woche unter fließendem Wasser abspülen deckt den Normalfall ab, das entspricht bei vier Tassen am Tag rund 30 Bezügen. Wer acht oder mehr Tassen zieht, spült alle drei bis vier Tage. Dazu kommen zwei seltenere Schritte: einmal im Monat mit Kaffeefettlöser entfetten und alle ein bis zwei Monate die Führungen fetten. Die Handbücher der Hersteller nennen teils längere Intervalle, die sich auf durchschnittliche Nutzung beziehen.

Darf die Brühgruppe in die Spülmaschine?

Nein, und die Hersteller schließen es in ihren Handbüchern ausdrücklich aus. Die Kombination aus 60 bis 70 °C und alkalischem Reiniger wäscht das Schmierfett aus den Führungen, macht die Dichtungen spröde und kann den Kunststoff trüben oder verziehen. Danach läuft die Brühgruppe schwergängig, was den Antriebsmotor belastet. Lauwarmes Wasser ohne Zusätze löst das Kaffeefett ausreichend.

Warum darf kein Spülmittel an die Brühgruppe?

Die Tenside setzen sich im porösen Kunststoff fest und geben über Tage hinweg Geschmack ins Brühwasser ab, der Kaffee schmeckt dann seifig. Dazu greifen manche Zusätze die Dichtungen an. Für die wöchentliche Pflege reicht lauwarmes Wasser und eine weiche Bürste. Muss chemisch nachgeholfen werden, gehört dort ein Kaffeefettlöser hin, der genau für diesen Zweck gemacht ist.

Womit fettet man die Brühgruppe?

Ausschließlich mit lebensmittelechtem Silikonfett, das die Hersteller als kleine Tube anbieten (bei Philips und Saeco etwa unter der Bezeichnung HD5061). Speiseöl wird ranzig, Vaseline und andere Mineralfette lassen die Dichtungen aufquellen, und Silikonspray bringt Treibmittel mit. Aufgetragen wird ein dünner Film auf die im Handbuch markierten Führungsschienen und die Kolbenachse. Überschüssiges Fett wandert in den Kaffee.

Was passiert, wenn man die Brühgruppe nie reinigt?

Zuerst kippt der Geschmack: Die Kaffeeöle oxidieren und schmecken ranzig-bitter, was viele fälschlich auf die Bohnen schieben. Danach verstopfen die Siebe, der Bezug läuft langsamer, die Crema bricht ein. Am Ende steht die Mechanik: Ohne Schmierung läuft die Brühgruppe schwer, der Antriebsmotor überlastet und die Maschine meldet eine blockierte Brüheinheit. Dazu kommt die Hygiene, denn Kaffeereste im Warmen sind ein Nährboden für Hefen und Schimmel.

Die Brühgruppe lässt sich nicht mehr einsetzen, was tun?

In fast allen Fällen steht sie nicht in der Grundstellung. Viele Modelle haben dafür zwei Markierungen, die übereinanderstehen müssen; bei anderen lässt sich der Kolben von Hand in die Ausgangsposition schieben, bis es hörbar einrastet. Bleibt es dabei, steht der Antrieb in der Maschine falsch: Gerät kurz einschalten und wieder ausschalten, dann fährt er selbst in die Grundstellung. Gewalt bricht die Zahnräder und das Gehäuse.

Muss die Brühgruppe vor dem Einsetzen trocken sein?

Für die wöchentliche Spülung reicht gutes Abtropfen, ein paar Tropfen Restfeuchte schaden nicht, weil die Maschine beim Einschalten ohnehin spült. Trocken sein muss die Brühgruppe an zwei Stellen: vor dem Fetten, weil Silikonfett auf nassem Kunststoff nicht haftet, und wenn sie länger ausgebaut liegen bleibt, weil sich im Feuchten sonst Schimmel bildet.

Wie reinigt man eine Brühgruppe, die sich nicht herausnehmen lässt?

Dann übernimmt das Reinigungsprogramm der Maschine mit einer Reinigungstablette diese Aufgabe, die das Kaffeefett chemisch löst und ausspült. Die Maschine fordert das Programm nach einer im Handbuch hinterlegten Zahl an Bezügen selbst an. Von Hand bleiben Tropfschale, Satzbehälter, Auslauf, Milchsystem und Wassertank. Alles Weitere dazu steht im Ratgeber zur fest verbauten Brühgruppe.

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