Kaffeevollautomat · Saeco

Saeco Xelsis Suprema SM8885/00 (Kaffeevollautomat)

  • 7,84-Zoll-Farb-Touchdisplay, das größte Display in dieser Preisklasse
  • 22 vorprogrammierte Spezialitäten, LatteDuo bezieht zwei Milchgetränke gleichzeitig
  • BeanMaestro stellt die Brühparameter automatisch auf Bohnenart und Röstung ein
  • 8 Benutzerprofile, dazu 7 Einstellwege je Getränk über CoffeeEqualizer Touch+
  • Keramikmahlwerk mit 12 Mahlgradstufen, laut Philips auf mindestens 20.000 Tassen ausgelegt

Preise: Stand 05.10.2026, inkl. MwSt., ohne Gewähr

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Rezension der vollbohne.de-Redaktion · Veröffentlicht am 30. August 2026

Saeco Xelsis Suprema SM8885/00

Preisentwicklung

OTTO
1.175 €1.191 €1.207 €1.223 €30.08.2611.09.2623.09.2605.10.26

Tiefstpreis im Zeitraum: 1.199,00 € (30.08.2026)

Technische Daten

Modell Xelsis Suprema SM8885/00, silberfarben; EAN 8720389002793
Geräteart Kaffeevollautomat mit Keramikmahlwerk, externem Milchbehälter und WLAN
Vorprogrammierte Getränke 22 laut Datenblatt, darunter Espresso, Ristretto, Americano, Flat White, Cappuccino, Latte Macchiato, Galão, Café au Lait, Reisebecher und Eiskaffee
Zwei Tassen gleichzeitig ja, LatteDuo auch bei Cappuccino und Latte Macchiato
Display 7,84-Zoll-Farbdisplay mit Touchbedienung und Anleitungsvideos
Benutzerprofile 8
Individualisierung CoffeeEqualizer Touch+ mit bis zu 7 Einstellungen je Getränk (Stärke, Kaffeemenge, Milchmenge, Temperatur, Geschmack, Milchschaummenge, Reihenfolge von Kaffee und Milch), dazu Extra Shot
Automatische Abstimmung BeanMaestro passt die Brüheinstellungen an Bohnenart und Röstung an; CoffeeMaestro bietet drei Geschmacksprofile (Delicato, Intenso, Forte)
Mahlwerk 100 % Keramik, laut Philips auf mindestens 20.000 Tassen ausgelegt
Mahlgrad-Einstellung 12 Stufen
Pumpendruck 15 bar
Milchsystem externer Milchbehälter mit LattePerfetto-Technologie
Milchbehälter 0,6 Liter
Wassertank 1,7 Liter
Bohnenbehälter 450 g, der größte Vorrat in diesem Vergleichsfeld
Wasserfilter AquaClean, laut Philips bis zu 5.000 Tassen ohne Entkalken bei regelmäßigem Filterwechsel
Konnektivität integriertes WLAN mit Software-Updates, Empfehlungen und Wartungsdashboard
Wecktimer bis zu 8 Timer, die das Gerät automatisch einschalten
Material Metall als Hauptmaterial, Kunststoff als Sekundärmaterial
Spülmaschinenfeste Teile ja (Philips weist die Teile im Datenblatt nicht einzeln aus)
Lieferumfang Milchbehälter, Milchschlauch, Schmierfetttube, Wasserhärte-Teststreifen, Kaffeelöffel, AquaClean Filter
Anschlusswert 1.500 W, 230 V, 50 Hz
Energieeffizienzklasse Klasse B
Stromverbrauch 0,6 W im Netzwerk-Standby, 0,0 W ausgeschaltet; Standby nach 15 Minuten
Maße (B × T × H) 28,7 × 44,8 × 38,3 cm
Gewicht 12,5 kg
Kaffeesatzbehälter Kapazität weist Philips nicht aus
Herstellungsland Rumänien
Garantie 2 Jahre

Einordnung

Die Xelsis Suprema ist das Spitzenmodell der Saeco-Reihe und zugleich der Vollautomat mit dem größten Display in seiner Preisklasse. 7,84 Zoll Touchscreen, 22 vorprogrammierte Getränke, acht Benutzerprofile und ein Keramikmahlwerk mit zwölf Mahlgradstufen ergeben ein Gerät, das auf Mehrpersonenhaushalte zugeschnitten ist.

Grundlage dieser Einordnung sind das offizielle Philips-Datenblatt zur Typennummer SM8885/00 mit allen technischen Werten, die Technologiebeschreibungen des Herstellers zu BeanMaestro, CoffeeEqualizer, LatteDuo und AquaClean sowie die Händlerlistungen mit Preis und Verfügbarkeit. Wo Angaben auseinandergehen, steht das unten ausdrücklich im Text.

Analyse

7,84 Zoll: warum die Displaygröße hier den Unterschied macht

Bei den meisten Vollautomaten ist die Displaygröße eine Komfortfrage. Bei der Xelsis Suprema ist sie das Merkmal, für das du bezahlst.

Der Grund liegt in der Datenlage: Die Xelsis Suprema SM8885/00 und die Xelsis Deluxe SM8785/00 sind laut Philips-Datenblatt technisch nahezu identisch. Beide führen 22 Getränke, 15 bar, 12 Mahlgradstufen, 450 g Bohnenbehälter, 0,6 l Milchbehälter, 1,7 l Wassertank, acht Profile und 12,5 kg Gewicht. Der einzige im Datenblatt ausgewiesene Unterschied: 7,84 Zoll gegen 5 Zoll. Im Handel liegen dazwischen rund 100 €.

Was die größere Fläche bringt, zeigt sich bei der Menüführung. 22 Getränke, acht Profile und sieben Einstellwege je Getränk ergeben eine Menge Menüpunkte. Auf 7,84 Zoll passen die Getränkekacheln nebeneinander, dazu spielt das Display Anleitungsvideos ab, etwa für den Filterwechsel. Auf 5 Zoll wird daraus mehr Scrollen.

CoffeeEqualizer Touch+: sieben Stellschrauben je Getränk

Der Einstellbereich ist die eigentliche Stärke dieses Geräts. CoffeeEqualizer Touch+ erlaubt laut Philips bis zu sieben Eingriffe je Getränk: Stärke, Kaffeemenge, Milchmenge, Temperatur, Geschmack, Milchschaummenge und die Reihenfolge, in der Kaffee und Milch ins Glas kommen. Dazu kommt Extra Shot für eine zusätzliche Portion Espresso.

Die Reihenfolge ist der interessanteste Punkt. Beim Latte macchiato gehört der Espresso nach der Milch ins Glas, damit er sichtbar durch den Schaum sinkt und die Schichtung entsteht. Beim Cappuccino läuft es umgekehrt. Bei den meisten Vollautomaten ist diese Reihenfolge fest verdrahtet, hier lässt sie sich je Rezept festlegen.

Acht Benutzerprofile speichern diese Einstellungen personengebunden. Das ist der höchste Wert im Vergleichsfeld: Die Eletta Ultra bietet fünf, der Siemens EQ900 drei mit je zehn gespeicherten Getränken.

BeanMaestro und CoffeeMaestro: zwei Wege zur Automatik

Philips baut zwei Automatikstufen ein, die unterschiedlich ansetzen.

BeanMaestro arbeitet an der Bohne: Du gibst Bohnenart und Röstgrad an, das Gerät stimmt die Brüheinstellungen darauf ab. Der Bean Guide geht einen Schritt weiter und schlägt aus den bisherigen Einstellungen Röstung, Bohnentyp und Herkunft für den nächsten Einkauf vor.

CoffeeMaestro arbeitet am Geschmacksziel: Drei Voreinstellungen, Delicato, Intenso und Forte, ändern Kaffeestärke, Kaffeemenge und Vorbrühzeit gemeinsam. Das ist der schnellere Weg für alle, die kein Interesse an Einzelparametern haben.

Wer lieber selbst justiert, hat mit 12 Mahlgradstufen ausreichend Auflösung. Zum Vergleich: Die JURA E8 bietet sieben, die Melitta Barista T Smart fünf. Wie sich der Mahlgrad auf den Geschmack auswirkt, steht unter Kaffee schmeckt bitter aus der Maschine.

Keramikmahlwerk: 20.000 Tassen und keine Wärme im Mehl

Philips verbaut ein Mahlwerk aus 100 % Keramik und gibt eine Lebensdauer von mindestens 20.000 Tassen an. Bei vier Tassen am Tag entspricht das rechnerisch knapp 14 Jahren, das Mahlwerk ist damit kein begrenzender Faktor.

Der praktische Unterschied zu Stahl liegt an anderer Stelle. Keramik leitet Wärme schlecht, das Mahlgut erhitzt sich beim Mahlen weniger. Stahl ist dafür unempfindlicher gegen Fremdkörper, ein Steinchen in der Bohnenlieferung kann eine Keramikscheibe beschädigen. Die vollständige Abwägung steht unter Edelstahl- oder Keramikmahlwerk.

Der Bohnenbehälter fasst 450 Gramm und ist damit der größte im Vergleichsfeld. Gerechnet mit rund 9 Gramm je Bezug reicht eine Füllung für etwa 50 Tassen, in einem Zwei-Personen-Haushalt also für gut zwölf Tage. Warum ein großer Vorrat auch Nachteile hat, steht unter Kaffee richtig lagern: Bohnen verlieren im offenen Behälter über Wochen an Aroma.

LatteDuo und LattePerfetto: zwei Cappuccino gleichzeitig

Das Milchsystem arbeitet mit einem externen Behälter mit 0,6 Litern, der über einen Schlauch an den Auslauf angeschlossen wird. LattePerfetto ist Philips’ Bezeichnung für die Schaumqualität, LatteDuo die eigentlich relevante Funktion: zwei Milchgetränke gleichzeitig auf einen Tastendruck.

Bei vielen Vollautomaten gilt die Zweitassenfunktion nur für schwarzen Kaffee, weil das Milchsystem seriell arbeitet und die zweite Tasse warten muss. Beim Frühstück zu zweit ist der Unterschied konkret: ein Bezug statt zwei, mit dem entsprechenden Zeitgewinn und ohne die erste Tasse abkühlen zu lassen.

Gerechnet: 0,6 Liter Milchbehälter reichen bei rund 100 ml je Cappuccino für etwa sechs Getränke, deutlich mehr als die 0,45 Liter der Eletta Ultra. Was zu tun ist, wenn der Schaum ausbleibt, steht unter Kaffeevollautomat macht keinen Milchschaum.

AquaClean: 5.000 Tassen ohne Entkalken

Beim Entkalken macht Philips das stärkste Versprechen im Feld. Mit dem AquaClean-Filter sollen bis zu 5.000 Tassen ohne Entkalkung möglich sein, vorausgesetzt der Filter wird rechtzeitig gewechselt.

Die Zahl gehört eingeordnet. 5.000 Tassen entsprechen bei vier Tassen am Tag gut drei Jahren. In dieser Zeit wird der Filter mehrfach getauscht, und genau daran hängt die Rechnung: Ein überfälliger Filter schützt nicht mehr. Das Gerät erinnert über das Wartungsdashboard, ein farbcodierter Statusbereich im Display, der Wasserstand und Filterzustand zusammenfasst. Der Ablauf steht unter Wasserfilter wechseln.

Voraussetzung ist die korrekt eingestellte Wasserhärte, dafür liegen Teststreifen bei. Wie du sie ausliest und was der Wert für den Geschmack bedeutet, steht unter Wasserhärte für Kaffee. Die Routine darüber hinaus steht unter Kaffeevollautomat reinigen und entkalken.

Zur Brühgruppe schweigt das Datenblatt. Ein Hinweis steckt im Lieferumfang: Dort liegt eine Schmierfetttube bei, wie sie zur Wartung einer entnehmbaren Brüheinheit gehört. Warum diese Bauart im Alltag zählt, steht unter herausnehmbare oder feste Brühgruppe.

WLAN, Wecktimer und was die Vernetzung bringt

Die Suprema hat WLAN ab Werk. Das ist bei Vollautomaten oft ein Merkmal ohne Nutzen, hier hängen drei Funktionen daran: Software-Updates, personalisierte Rezeptvorschläge und der Bean Guide.

Praktisch relevanter ist der Wecktimer: bis zu acht Timer, die das Gerät automatisch einschalten. Wer morgens um 6:30 Uhr in die Küche kommt, findet eine aufgeheizte Maschine vor statt einer, die erst den Spülvorgang startet. Für Haushalte mit festen Zeiten ist das der greifbarste Vorteil der Vernetzung.

Beim Strom bleibt das im Rahmen: 0,6 W im Netzwerk-Standby, 0,0 W ausgeschaltet, Standby nach 15 Minuten. Die Energieeffizienzklasse liegt bei B, der Anschlusswert bei 1.500 W.

Ein Widerspruch bei der Getränkezahl

Eine Unstimmigkeit gehört zur Ehrlichkeit dazu. Philips bewirbt die Xelsis Suprema mit “über 50 köstlichen Kaffeespezialitäten”, der Untertitel derselben Zeile nennt 22, und das technische Datenblatt führt 22 vorprogrammierte Getränke.

Die höhere Zahl entsteht rechnerisch: Aus den 22 Grundrezepten lassen sich über CoffeeEqualizer und CoffeeMaestro Varianten ableiten, und die Marketingseite zählt Kreationen wie Choc Vanilla Latte mit, die aus Grundrezept plus Zutat entstehen. Für die Kaufentscheidung zählt die Bandbreite mehr als die Zahl, und die ist groß: Espresso, Ristretto, Americano, Flat White, Cappuccino, Latte Macchiato, Galão, Café au Lait, Reisebecher und Eiskaffee stehen namentlich im Datenblatt. Der Unterschied zwischen den Grundtypen steht unter Espresso und Americano im Vergleich.

Was fehlt, ist eine echte Kaltextraktion. Eiskaffee bedeutet hier heiß gebrühten Kaffee über Eis, nicht kalt extrahierten Cold Brew. Wer den aus der Maschine will, findet ihn bei den Eletta-Modellen von De’Longhi. Die Handmethode steht unter Cold Brew selbst machen.

Wo der Preis herkommt

Die Suprema steht aktuell bei 1.199,00 €. Aufgeschlüsselt zahlst du für vier Dinge: das große Display, acht Profile, den 450-Gramm-Vorrat und LatteDuo.

Wer beim Display Abstriche macht, findet die technisch nahezu identische Xelsis Deluxe SM8785/00 bei Coolblue* für rund 100 € weniger. Und wer dieselbe Suprema in anderer Ausführung sucht: Die SM8889/00 bei Coolblue* führt laut Philips-Datenblatt dieselben Werte, ihr Display führt Philips dort schlicht als “intuitives Touchscreen” statt mit Zollangabe.

Alternativen im Vergleich

ModellDisplayGetränkeBenutzerprofilePreisklasse
Saeco Xelsis Suprema SM8885/00 (dieses Modell)7,84” Touch22 vorprogrammiert8um 1.199 €
De’Longhi Eletta Ultra ECAM470.85.MB4,3” Touchüber 50, davon 45 benannt5um 1.200 €
Siemens EQ900 TQ903D436,8” TFT Touchbis zu 333 mit je 10 Getränkenum 1.349 €
JURA E8 (ED)3,5” Farbdisplay27keineum 999 €

Die Tabelle zeigt, wo die Suprema führt und wo sie zurückliegt. Bei Display und Profilen liegt sie vorn, bei den kalten Getränken hinten: Die Eletta Ultra bringt echte Kaltextraktion mit, die Suprema nicht. Der Siemens EQ900 kostet mehr und bietet mit dem eGrinder eine elektronische Mahlgradverstellung je Getränk, dafür nur drei Profile. Die JURA E8 ist der Gegenentwurf: weniger Bedienoberfläche, dafür der Puls-Extraktionsprozess und rund 200 € weniger.

Für wen sich die Maschine lohnt

Die Xelsis Suprema passt in Haushalte mit vielen Kaffeetrinkern und unterschiedlichen Vorlieben. Acht Profile, sieben Einstellwege je Getränk, 450 Gramm Bohnenvorrat und LatteDuo für zwei Milchgetränke gleichzeitig sind genau darauf gebaut. Auch für alle, die Technik gern konfigurieren, ist das Einstellungsangebot das breiteste im Feld.

Weniger passend ist sie in zwei Fällen. Wer allein trinkt und immer dasselbe Getränk bezieht, nutzt einen Bruchteil und fährt mit einem kleineren Gerät günstiger. Und wer im Sommer Cold Brew will, ist bei den Eletta-Modellen von De’Longhi besser aufgehoben.

Fazit

Die SM8885/00 ist der Vollautomat für Haushalte, in denen jeder seinen eigenen Kaffee trinkt. Acht Profile, sieben Stellschrauben je Getränk, ein 7,84-Zoll-Display mit Anleitungsvideos und ein Keramikmahlwerk mit zwölf Mahlgradstufen ergeben ein Gerät, das sich weit an persönliche Vorlieben anpassen lässt. Dazu kommen die größten Kapazitäten im Vergleichsfeld: 450 Gramm Bohnen, 0,6 Liter Milch, 1,7 Liter Wasser.

Die Vorbehalte sind klar umrissen: 28,7 cm Breite plus Stellplatz für den Milchbehälter, 12,5 kg Gewicht, keine echte Kaltextraktion und ein Schwestermodell, das für rund 100 € weniger dieselbe Technik hinter einem kleineren Display bietet. Wer das große Display und die acht Profile wirklich nutzt, bekommt ab 1.199,00 € das bedienfreundlichste Gerät seiner Klasse. Wer sie nicht braucht, spart bei der Xelsis Deluxe.

Stärken und Schwächen

Das spricht dafür

  • Das 7,84-Zoll-Display zeigt Anleitungsvideos und macht die Menüführung bei 22 Getränken übersichtlich
  • 8 Benutzerprofile: mehr als jedes Vergleichsgerät in dieser Preisklasse
  • CoffeeEqualizer Touch+ erlaubt bis zu 7 Eingriffe je Getränk, inklusive der Reihenfolge von Kaffee und Milch
  • LatteDuo bezieht zwei Milchgetränke gleichzeitig, das halbiert die Wartezeit beim Frühstück zu zweit
  • 450 g Bohnenvorrat und 0,6 l Milchbehälter: die größten Kapazitäten im Vergleichsfeld
  • Keramikmahlwerk mit 12 Mahlgradstufen, laut Philips auf mindestens 20.000 Tassen ausgelegt
  • AquaClean verlängert das Entkalkungsintervall laut Hersteller auf bis zu 5.000 Tassen

Das spricht dagegen

  • Das technisch nahezu identische Schwestermodell Xelsis Deluxe kostet rund 100 € weniger und unterscheidet sich laut Datenblatt vor allem durch das kleinere 5-Zoll-Display
  • Philips bewirbt "über 50 Kaffeespezialitäten", das Datenblatt führt 22 vorprogrammierte Getränke
  • 12,5 kg Gewicht: zum Reinigen hinter dem Gerät wird das Verschieben zur Übung
  • Die Kapazität des Kaffeesatzbehälters weist Philips nicht aus
  • 15 bar Pumpendruck, während viele Geräte dieser Preisklasse mit 19 bar werben
  • Eine echte Kaltextraktion fehlt: Eiskaffee steht auf der Karte, Cold Brew nicht

Bewertung im Detail

Preis-Leistung 3,5
Ausstattung 5,0
Bedienung 5,0
Pflege und Wartung 4,5
Kaffeezubereitung 4,5

Gesamtwertung: 4,5 / 5

Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zwischen Saeco Xelsis Suprema und Xelsis Deluxe?

Laut den Philips-Datenblättern sind beide Geräte technisch weitgehend identisch: 22 Getränke, 15 bar, 12 Mahlgradstufen, 450 g Bohnenbehälter, 0,6 l Milchbehälter, 1,7 l Wassertank, 8 Profile, 12,5 kg. Der ausgewiesene Unterschied liegt im Display: Die Suprema hat 7,84 Zoll, die Deluxe SM8785/00 hat 5 Zoll. Im Handel liegen dazwischen rund 100 €.

Wie viele Getränke kann die Saeco Xelsis Suprema wirklich?

Hier gehen die Angaben von Philips auseinander. Das Datenblatt führt 22 vorprogrammierte Getränke und zählt sie namentlich auf. Die Marketingseite desselben Geräts spricht von über 50 Kaffeespezialitäten, wobei der Untertitel dieser Zeile wiederum 22 nennt. Die höhere Zahl entsteht rechnerisch durch die Varianten, die sich über CoffeeEqualizer und CoffeeMaestro aus den Grundrezepten ableiten lassen.

Was macht BeanMaestro bei der Xelsis Suprema?

BeanMaestro passt die Brüheinstellungen automatisch an die eingefüllte Bohne an. Du wählst Bohnenart und Röstgrad aus, den Rest übernimmt das Gerät. Ergänzend gibt es den Bean Guide, der aus deinen bisherigen Einstellungen Röstung, Bohnentyp und Herkunft vorschlägt. Wer lieber selbst justiert, greift über CoffeeEqualizer Touch+ und die 12 Mahlgradstufen ein.

Wie funktioniert LatteDuo?

LatteDuo bezieht mit einem Tastendruck zwei Tassen desselben Getränks, einschließlich Cappuccino und Latte Macchiato. Bei vielen Vollautomaten gilt die Zweitassenfunktion nur für schwarzen Kaffee, weil das Milchsystem seriell arbeitet. Beim Frühstück zu zweit halbiert das die Wartezeit spürbar.

Wie oft muss ich die Xelsis Suprema entkalken?

Philips gibt für den AquaClean-Filter bis zu 5.000 Tassen ohne Entkalken an, vorausgesetzt der Filter wird rechtzeitig gewechselt. Bei vier Tassen am Tag entspricht das rechnerisch gut drei Jahren. Voraussetzung ist, dass die Wasserhärte korrekt eingestellt ist, dafür liegen Teststreifen bei. Ohne Filter richtet sich das Intervall nach der Aufforderung im Display.

Wie groß ist der Bohnenbehälter der Xelsis Suprema?

Er fasst 450 Gramm und ist damit der größte in diesem Vergleichsfeld. Gerechnet mit rund 9 Gramm je Bezug reicht eine Füllung für etwa 50 Tassen. In einem Zwei-Personen-Haushalt mit je zwei Tassen täglich sind das gut zwölf Tage zwischen zwei Nachfüllungen.

Hat die Saeco Xelsis Suprema eine herausnehmbare Brühgruppe?

Das Philips-Datenblatt weist die Bauart nicht ausdrücklich aus. Ein Hinweis steckt allerdings im Lieferumfang: Dort liegt eine Schmierfetttube bei, wie sie zur Wartung einer entnehmbaren Brüheinheit gehört. Für die Pflege des Milchsystems und der spülmaschinenfesten Teile ist die Frage ohnehin zweitrangig, dort greifen die Automatikprogramme.

Wie viel Platz braucht die Xelsis Suprema?

Das Gerät misst 28,7 cm in der Breite, 44,8 cm in der Tiefe und 38,3 cm in der Höhe bei 12,5 kg. Die Breite ist der auffällige Wert: Damit gehört die Suprema zu den ausladenderen Vollautomaten, die Eletta Ultra kommt mit 23,5 cm aus. Dazu kommt der externe Milchbehälter, der seinen eigenen Stellplatz daneben braucht.

Kann die Xelsis Suprema Cold Brew?

Nein. Auf der Getränkekarte steht Eiskaffee, also heiß gebrühter Kaffee über Eis. Eine echte Kaltextraktion, bei der das Wasser die Heizeinheit umgeht, bietet die Xelsis-Reihe nicht. Wer Cold Brew aus der Maschine will, findet ihn bei den Eletta-Modellen von De’Longhi.

Für wen lohnt sich die Saeco Xelsis Suprema?

Für Haushalte mit vielen Kaffeetrinkern und unterschiedlichen Vorlieben. Acht Profile, sieben Einstellwege je Getränk und ein 7,84-Zoll-Display, das die Auswahl übersichtlich hält, sind genau darauf gebaut. Wer allein trinkt und immer dasselbe Getränk bezieht, nutzt einen Bruchteil davon und fährt mit einem kleineren Gerät günstiger.

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