Kaffeevollautomat · De'Longhi

De'Longhi Eletta Cappuccino Evo ECAM46.860.B (Kaffeevollautomat)

  • 13 Mahlgradstufen an einem extra leisen Kegelmahlwerk
  • LatteCrema-System: Cappuccino, Latte macchiato und Flat White auf Knopfdruck
  • Vier Brühtemperaturen und fünf Kaffeestärken, mehr Spielraum als in der Klasse üblich
  • 2-Liter-Wassertank und Kaffeesatzbehälter für 14 Portionen
  • Zwei Heizsysteme: Kaffee und Milch werden parallel auf Temperatur gebracht

Preise: Stand 05.10.2026, inkl. MwSt., ohne Gewähr

Affiliate-Links sind mit einem Sternchen (*) gekennzeichnet.

Rezension der vollbohne.de-Redaktion · Veröffentlicht am 31. August 2026

De'Longhi De'Longhi Eletta Cappuccino Evo ECAM46.860.B

Preisentwicklung

587 €595 €603 €611 €31.08.2611.09.2623.09.2605.10.26

Tiefstpreis im Zeitraum: 599,00 € (31.08.2026, OTTO)

Technische Daten

Modell Eletta Cappuccino Evo ECAM46.860.B, schwarz, glänzendes Finish; EAN 8004399334793
Geräteart Kaffeevollautomat mit LatteCrema-Milchsystem
Kaffeespezialitäten 13 laut Hersteller; sechs davon liegen als One-Touch-Getränke auf Direkttasten, die übrigen laufen über das Getränkemenü
Kaffeerezepte Espresso, Doppio+, Ristretto, Kaffee, Espresso Lungo, Long Coffee
Milchrezepte Cappuccino, Cappuccino Mix, Latte Macchiato, Caffè Latte, Flat White, heiße Milch
Milchsystem LatteCrema, automatischer Milchaufschäumer mit abnehmbarem Behälter
Mahlwerk Kegelmahlwerk, vom Hersteller als extra leise ausgewiesen
Mahlgrad 13 Stufen, manuell einstellbar (Händlerangabe)
Kaffeestärke 5 Stufen von sehr mild bis sehr kräftig
Brühtemperatur 4 Stufen (Händlerangabe)
Pumpendruck 15 bar
Heizsystem ein Thermoblock plus ein zusätzliches Heizsystem
Brühgruppe entnehmbar, wartungsarm
Pulverschacht vorhanden, für gemahlenen Kaffee
Zwei Tassen gleichzeitig ja (Twin Shot), zwei Espresso im selben Durchgang
Wassertank 2 Liter
Wasserfilter kompatibel
Wasserhärte programmierbar
Kaffeesatzbehälter 14 Portionen
Abtropfschale abnehmbar, mit Wasserstandsanzeige, spülmaschinengeeignet
Display LCD mit farbigen Symbolen, Bedienung über Touch-Tasten
Eigene Einstellungen "Mein Kaffee": individuelle Anpassung von Menge und Stärke je Getränk
Tassenwärmer Tassenablage auf der Geräteoberseite
Maximale Tassenhöhe 140 mm
Anschlusswert 1.450 W, 220–240 V, 50/60 Hz
Maße (B × T × H) 26,0 × 46,9 × 36,1 cm
Gewicht 14,64 kg
Material Metall und Kunststoff, glänzendes Finish
Benutzerprofile weist De’Longhi für dieses Modell nicht aus
Bohnenbehälter Kapazität weist De’Longhi für dieses Modell nicht aus
App keine
UVP im De’Longhi-Shop 899,90 €

Einordnung

Die Eletta Cappuccino Evo ist die ältere Baureihe innerhalb der De’Longhi-Eletta- Familie, und genau daraus zieht sie ihr Argument: Sie bringt eine Ausstattung mit, die vor ein paar Jahren in der Oberklasse stand, und kostet heute die Hälfte davon.

Ihr Kernmerkmal sind die Einstellmöglichkeiten. 13 Mahlgradstufen, vier Brühtemperaturen und fünf Kaffeestärken ergeben zusammen einen Spielraum, den in dieser Preisklasse kaum ein Gerät bietet. Dazu kommen das automatische LatteCrema-System, ein 2-Liter-Wassertank und zwei getrennte Heizsysteme.

Grundlage dieser Einordnung sind das De’Longhi-Datenblatt zur ECAM46.860.B, die Herstellerbeschreibung zu LatteCrema und “Mein Kaffee” sowie die Listungen zweier Händler mit Preis, Verfügbarkeit und ergänzenden technischen Angaben. Wo Angaben auseinandergehen, steht das unten ausdrücklich im Text.

Analyse

13 Mahlgradstufen: der eigentliche Kaufgrund

Der Mahlgrad ist die wichtigste Stellschraube an jedem Vollautomaten, und die meisten Hersteller geben in dieser Preisklasse wenig davon her. Die Krups Evidence Plus bietet drei Stufen, der Siemens EQ500 sechs. Die Eletta Cappuccino Evo bietet 13, und beide Händlerlistungen nennen die Zahl übereinstimmend.

Was das praktisch bedeutet: Du kannst dich an eine neue Bohne herantasten, statt zwischen groben Rastern zu springen. Läuft der Espresso zu schnell durch und schmeckt sauer und dünn, gehst du eine Stufe feiner. Läuft er zäh und schmeckt bitter, eine gröber. Bei drei Stufen ist jeder Schritt ein Sprung, bei 13 ist er eine Korrektur.

Das Mahlwerk ist ein Kegelmahlwerk, das De’Longhi ausdrücklich als extra leise ausweist. Einen Dezibelwert nennt das Datenblatt nicht. Kegelmahlwerke laufen konstruktionsbedingt langsamer als Scheibenmahlwerke und erwärmen das Mahlgut dabei weniger, was den flüchtigen Aromen zugutekommt. Der Unterschied der Bauarten steht ausführlich in unserer Rezension zur PrimaDonna Soul, die Materialfrage unter Edelstahl- oder Keramikmahlwerk.

Ein Hinweis für alle Vollautomaten: Den Mahlgrad nur bei laufendem Mahlwerk verstellen. Im Stillstand können sich die Mahlflächen verkanten.

Vier Temperaturen und fünf Stärken

Der zweite Teil des Einstellbereichs sind vier Brühtemperaturen. Auch das ist in dieser Klasse selten, viele Geräte kochen mit einem festen Wert.

Der Hebel ist real. Eine dunkle italienische Espressoröstung gibt schon bei niedriger Temperatur genug ab, bei 96 Grad kommen zusätzlich Bitterstoffe mit. Eine helle skandinavische Röstung ist härter und braucht die obere Stufe, sonst schmeckt der Espresso sauer und wässrig. Wer eine Bohne wechselt und nur am Mahlgrad dreht, lässt die Hälfte des Spielraums liegen. Welche Temperatur wozu passt, steht unter Kaffee brühen: die richtige Temperatur.

Dazu kommen fünf Kaffeestärken von sehr mild bis sehr kräftig, die über die Kaffeemenge je Bezug gesteuert werden. Wenn das Ergebnis trotzdem nicht stimmt, hilft Kaffee schmeckt bitter aus der Maschine beim Eingrenzen.

13 × 4 × 5: So viele Kombinationen bekommt man in dieser Preisklasse selten. Für alle, die gern selbst schrauben, ist das der Grund für dieses Gerät.

LatteCrema: Milchschaum mit Regler

Das LatteCrema-System ist De’Longhis bewährte Milchlösung. Der Behälter wird an die Gerätefront gesteckt, ein Rohr saugt die Milch an, Dampf schäumt sie auf, und der Schaum läuft direkt in die Tasse.

Der praktische Punkt sitzt am Behälterdeckel: ein Drehregler für die Schaumkonsistenz. Nach links wird der Schaum flüssiger, wie ihn ein Caffè Latte braucht, nach rechts fester für Cappuccino. Das ist mehr Einfluss, als automatische Systeme sonst zulassen.

Sechs Milchrezepte stehen im Menü: Cappuccino, Cappuccino Mix, Latte Macchiato, Caffè Latte, Flat White und heiße Milch. Der Flat White ist bemerkenswert, weil ihn viele Geräte dieser Klasse nicht führen: weniger Milch als beim Cappuccino, dafür feinporiger Schaum ohne dicke Haube.

Nach Gebrauch wird der komplette Behälter abgenommen und in den Kühlschrank gestellt. Wenn der Schaum irgendwann nachlässt, liegt es meist an eingetrockneter Milch im Ansaugrohr, dazu Kaffeevollautomat macht keinen Milchschaum.

Zwei Heizsysteme arbeiten dabei parallel: ein Thermoblock und ein zusätzliches Heizsystem laut Datenblatt. Kaffee und Milch müssen also nicht nacheinander auf Temperatur gebracht werden, was bei Milchgetränken Zeit spart und verhindert, dass der Espresso wartet, während die Milch schäumt.

Sechs Direkttasten, dahinter ein Menü

Bei der Bedienung zeigt sich das Alter der Baureihe. Das LCD-Display mit farbigen Symbolen ist funktional, wirkt neben dem 3,5-Zoll-Farbdisplay der Eletta Explore aber altbacken.

Die Aufteilung ist klassisch: Sechs Getränke liegen als One-Touch auf Direkttasten, der Rest der 13 Rezepte läuft über das Getränkemenü. Für den Alltag ist das kein Nachteil, weil die täglichen Getränke ohnehin auf den Tasten liegen.

Benutzerprofile weist De’Longhi für dieses Modell nicht aus. Was es gibt, ist die Funktion “Mein Kaffee”: Menge und Stärke lassen sich je Getränk anpassen und werden gespeichert. In einem Haushalt, in dem zwei Leute denselben Espresso unterschiedlich lang trinken, ersetzt das keine getrennten Profile.

Eine App-Anbindung gibt es nicht. Für die meisten ist das kein Verlust, es gehört aber zum Bild einer Baureihe, die vor der Vernetzungswelle entstanden ist.

Was die Baureihe nicht kann: kalt

Die klarste Lücke betrifft die Kaltgetränke. Die Rezeptliste führt ausschließlich heiße Getränke.

Innerhalb der Eletta-Familie können das erst die neueren Modelle. Die Eletta Explore und die Eletta Ultra tragen ein zweites System namens LatteCrema Cool, das Milch kalt aufschäumt, und brühen kalten Kaffee über einen eigenen Ablauf.

Wer im Sommer gern kalten Kaffee trinkt, hat zwei Wege: das teurere Modell, oder den Umweg über die Kanne. Echter Cold Brew schmeckt ohnehin anders als gekühlt gebrühter Kaffee, milder und säureärmer, die Anleitung steht unter Cold Brew selber machen.

Vorräte, Maße und ein hohes Gewicht

Bei den Vorräten steht die Maschine gut da. 2 Liter Wassertank reichen bei 120 ml je Tasse für rund 16 Bezüge, üblich sind 1,8 Liter. Der Kaffeesatzbehälter fasst 14 Portionen und ist damit auf drei bis vier Tage ausgelegt.

Die Kapazität des Bohnenbehälters weist De’Longhi für dieses Modell nicht aus. Bekannt ist die Bauart: ein Behälter mit Aromaschutzdeckel, der Mahlgradregler sitzt darin. Daneben liegt ein Pulverschacht, über den sich eine einzelne Tasse aus gemahlenem Kaffee ziehen lässt, etwa entkoffeinierter am Abend. Dazu entkoffeinierter Kaffee ohne Chemie.

Beim Platz gilt: 26,0 cm breit, 46,9 cm tief, 36,1 cm hoch. Die Breite ist unauffällig, die Tiefe gehört zu den größeren Werten. Auf einer 60 cm tiefen Arbeitsplatte bleiben gut 13 cm hinter dem Gerät.

Das Gewicht von 14,64 kg ist die Überraschung. Für ein Gerät dieser Preisklasse ist das ungewöhnlich viel, die Philips 4400 wiegt 8 kg. Metall im Gehäuse und zwei Heizsysteme erklären einen Teil davon. Praktisch heißt es: Die Maschine bleibt stehen, wo sie hingestellt wurde.

Die maximale Tassenhöhe beträgt 140 mm, hohe Latte-macchiato-Gläser passen also darunter. Für einen Thermobecher mit 17 bis 20 cm reicht es nicht, dafür braucht es Geräte mit ausdrücklicher To-Go-Funktion. Auf der Oberseite sitzt eine Tassenablage, auf der Tassen vorgewärmt werden.

Pflege: die Bauteile sind erreichbar

Bei der Reinigung macht De’Longhi das Wichtigste richtig. Die Brühgruppe ist entnehmbar und lässt sich unter fließendem Wasser spülen, der Hersteller beschreibt sie als wartungsarm. Über die Jahre ist das der Punkt, der zählt, weil im Brühweg bei jedem Bezug feuchtes Mehl und Kaffeefett zurückbleiben. Der Ablauf steht unter Brühgruppe reinigen, die Abwägung der Bauarten unter herausnehmbare oder feste Brühgruppe.

Der Milchbehälter ist abnehmbar, die Abtropfschale mit Wasserstandsanzeige spülmaschinengeeignet. Die Wasserhärte lässt sich programmieren, damit die Maschine den Entkalkungszeitpunkt selbst errechnet, und ein Wasserfilter passt. Dazu Wasserhärte für Kaffee und Kaffeevollautomat reinigen und entkalken.

Was Handarbeit bleibt: der Auslauf, an dem sich Kaffeefett sammelt, und der Bohnenbehälter. Dazu Auslauf reinigen und Bohnenbehälter reinigen.

Der Preis und eine Namensverwirrung

Beim Preis ist die Lage eindeutig. Die Herstellerempfehlung liegt bei 899,90 €, im Handel steht das Gerät bei 599,00 €. Alle drei Kaufwege stehen oben als eigene Schaltfläche. OTTO und Alternate liegen aktuell auf demselben Niveau, Amazon liegt darunter.

Eine Auffälligkeit gehört zur Ehrlichkeit dazu: Die Händler nennen das Gerät unterschiedlich. OTTO führt es im Titel als “Eletta Evo”, De’Longhi selbst und Alternate als “Eletta Cappuccino Evo”. Die EAN 8004399334793 stimmt bei beiden überein, es ist dasselbe Gerät. Beim Preisvergleich lohnt es sich deshalb, nach der Modellnummer ECAM46.860.B zu suchen statt nach dem Namen.

Alternativen im Vergleich

ModellMahlgradstufenWassertankKaltgetränkePreisklasse
De’Longhi Eletta Cappuccino Evo ECAM46.860.B (dieses Modell)132,0 lkeineum 599 €
De’Longhi Eletta Explore ECAM450.55.S131,8 lja, LatteCrema Coolum 679 €
Philips 4400 EP4441/50121,8 lja, drei Rezepteum 529 €
De’Longhi Magnifica Evo ECAM290.61.SBweist De’Longhi nicht aus1,8 lkeineum 369 €

Die Tabelle macht die Entscheidung greifbar. Gegenüber der Eletta Explore spart die Cappuccino Evo rund 80 € und hat den größeren Tank, verzichtet dafür auf Farbdisplay, Kaltgetränke und To-Go-Funktion. Gegenüber der Philips 4400 ist sie beim Einstellbereich vorn (vier Temperaturen, fünf Stärken), die Philips kontert mit Kaltgetränken, LatteGo und der Hälfte des Gewichts.

Nach unten trennt sie von der Magnifica Evo vor allem der ausgewiesene Mahlgrad und der größere Vorrat, dafür kostet die Magnifica gut 200 € weniger.

Für wen sich die Maschine lohnt

Die ECAM46.860.B passt zu Menschen, die am Kaffee selbst schrauben und dafür kein modernes Display brauchen. 13 Mahlgradstufen, vier Temperaturen und fünf Stärken ergeben in dieser Preisklasse den größten Einstellbereich, den wir gefunden haben, und das LatteCrema-System mit Schaumregler passt dazu.

Sie passt außerdem zu Haushalten, die viel Kaffee am Stück brauchen: 2 Liter Wasser und 14 Portionen Kaffeesatz bedeuten seltener nachfüllen und leeren.

Weniger passend ist sie in drei Fällen. Wer kalte Kaffeespezialitäten will, braucht die Explore oder die Ultra. Wer mehrere feste Kaffeegeschmäcker unter einen Hut bringen muss, vermisst die Profile. Und wer die Maschine regelmäßig verschieben möchte, wird an 14,64 Kilogramm keine Freude haben.

Fazit

Die Eletta Cappuccino Evo ist ein gutes Geschäft für alle, denen Bedienkomfort weniger wichtig ist als Einfluss auf den Kaffee. Sie bietet in dieser Preisklasse den größten Einstellbereich, den wir gefunden haben, dazu ein bewährtes Milchsystem mit Schaumregler, zwei Heizsysteme, einen 2-Liter-Tank und eine entnehmbare Brühgruppe.

Bezahlt wird das mit dem Alter der Baureihe: LCD statt Farbdisplay, keine Kaltgetränke, keine App, keine Profile. Dazu kommen zwei Lücken im Datenblatt, Bohnenbehälter und Profile weist De’Longhi nicht aus, und ein Gewicht von fast 15 Kilogramm.

Wer schrauben will, bekommt ab

599,00 €

ein Gerät, das rund 300 € unter der Herstellerempfehlung liegt. Wer im Sommer kalten Kaffee möchte, legt die Eletta Explore daneben, sie kostet rund 80 € mehr.

Stärken und Schwächen

Das spricht dafür

  • 13 Mahlgradstufen: mehr Einstellbereich als bei fast allen Geräten dieses Preises
  • Vier Brühtemperaturen und fünf Kaffeestärken ergeben zusammen einen großen Spielraum
  • LatteCrema-System mit abnehmbarem Milchbehälter, Milchgetränke laufen auf Knopfdruck
  • 2-Liter-Wassertank und 14 Portionen Kaffeesatz: beides überdurchschnittlich
  • Zwei Heizsysteme, dadurch müssen Kaffee und Milch nicht nacheinander temperiert werden
  • Entnehmbare Brühgruppe und spülmaschinenfeste Abtropfschale
  • Der Straßenpreis liegt rund 300 € unter der Herstellerempfehlung

Das spricht dagegen

  • LCD-Display statt Farbdisplay: die neueren Eletta-Modelle bedienen sich deutlich moderner
  • Keine Kaltgetränke, während Eletta Explore und Eletta Ultra Cold Brew können
  • Mit 14,64 kg ungewöhnlich schwer für ein Gerät dieser Klasse
  • Die Kapazität des Bohnenbehälters weist De’Longhi für dieses Modell nicht aus
  • Benutzerprofile weist De’Longhi ebenfalls nicht aus, nur die Funktion "Mein Kaffee"
  • Keine App-Anbindung
  • Der Modellname ist uneinheitlich: OTTO führt das Gerät als "Eletta Evo", Hersteller und Alternate als "Eletta Cappuccino Evo"

Bewertung im Detail

Preis-Leistung 4,5
Ausstattung 3,5
Bedienung 3,5
Pflege und Wartung 4,0
Kaffeezubereitung 4,5

Gesamtwertung: 4,0 / 5

Häufige Fragen

Wie viele Mahlgradstufen hat die Eletta Cappuccino Evo?

13, einstellbar über den Drehregler im Bohnenbehälter. Das ist ein ungewöhnlich hoher Wert für diese Preisklasse, viele Konkurrenten bieten drei bis sechs Stufen. Beide Händlerlistungen nennen die Zahl übereinstimmend. Wichtig beim Verstellen: Immer bei laufendem Mahlwerk drehen, sonst können sich die Mahlflächen verkanten.

Was ist der Unterschied zwischen Eletta Cappuccino Evo und Eletta Explore?

Die Cappuccino Evo ist die ältere Baureihe. Sie bedient sich über ein LCD-Display mit Symbolen, die Explore über ein 3,5-Zoll-Farbdisplay. Die Explore kann zusätzlich kalte Milchgetränke über ein zweites LatteCrema-Cool-System und führt über 50 Rezepte, dazu eine To-Go-Funktion für hohe Becher. Die Cappuccino Evo hält mit 13 Mahlgradstufen und dem größeren Wassertank dagegen und kostet rund 80 € weniger.

Wie funktioniert das LatteCrema-System?

Der Milchbehälter wird an die Gerätefront gesteckt, ein Rohr saugt die Milch an, Dampf schäumt sie auf und gibt sie direkt in die Tasse. Am Behälter sitzt ein Drehregler für die Schaumkonsistenz, von flüssig für Caffè Latte bis fest für Cappuccino. Nach Gebrauch wird der komplette Behälter abgenommen und wandert in den Kühlschrank.

Hat die Eletta Cappuccino Evo Benutzerprofile?

De’Longhi weist für dieses Modell keine Profile aus. Was es gibt, ist die Funktion "Mein Kaffee": Menge und Stärke lassen sich je Getränk anpassen und werden gespeichert. In einem Haushalt mit mehreren unterschiedlichen Vorlieben ersetzt das keine getrennten Profile.

Wie groß ist der Bohnenbehälter der ECAM46.860.B?

Das weist De’Longhi für dieses Modell nicht aus. Bekannt ist die Bauart: ein Behälter mit Aromaschutzdeckel und Mahlgradregler darin, dazu ein separater Pulverschacht für gemahlenen Kaffee. Wir tragen den Wert nach, sobald der Hersteller ihn veröffentlicht.

Kann die Eletta Cappuccino Evo Eiskaffee zubereiten?

Nein. Die Rezeptliste führt ausschließlich heiße Getränke. Kalte Kaffeespezialitäten bieten innerhalb der Eletta-Familie erst die Explore und die Ultra über das zusätzliche LatteCrema-Cool-System. Wer Cold Brew ohne Maschine möchte, findet die Anleitung in unserem Ratgeber.

Wie schwer ist die Eletta Cappuccino Evo?

14,64 kg laut De’Longhi. Das ist für ein Gerät dieser Preisklasse ungewöhnlich viel, ein Philips-Vollautomat wiegt rund 8 kg. Zusammen mit 46,9 cm Tiefe heißt das: Die Maschine bleibt dort stehen, wo sie einmal steht. Wer sie zum Reinigen regelmäßig zur Seite ziehen will, sollte das einplanen.

Wie viele Brühtemperaturen hat die Eletta Cappuccino Evo?

Vier Stufen laut Händlerangabe. Das ist ein echter Hebel, den viele Vollautomaten dieser Klasse nicht bieten. Dunkle Röstungen geben bei niedrigerer Temperatur weniger Bitterstoffe ab, helle brauchen die obere Stufe, damit sich überhaupt genug löst. Zusammen mit 13 Mahlgradstufen und fünf Kaffeestärken ergibt das einen großen Einstellbereich.

Warum heißt das Gerät bei OTTO "Eletta Evo" und bei Alternate "Eletta Cappuccino Evo"?

Es ist dasselbe Gerät, die EAN 8004399334793 stimmt bei beiden überein. De’Longhi selbst führt es im eigenen Shop als "Eletta Cappuccino Evo ECAM46.860.B". OTTO kürzt den Namen im Titel auf "Eletta Evo". Beim Preisvergleich lohnt es sich deshalb, nach der Modellnummer statt nach dem Namen zu suchen.

Für wen lohnt sich die Eletta Cappuccino Evo?

Für alle, die am Kaffee selbst schrauben möchten und dafür kein modernes Display brauchen. 13 Mahlgradstufen, vier Temperaturen und fünf Stärken ergeben in dieser Preisklasse den größten Einstellbereich, den wir gefunden haben. Weniger passend ist sie für Haushalte mit mehreren festen Kaffeegeschmäckern und für alle, die im Sommer kalte Spezialitäten wollen.

Passende Ratgeber zum Thema