Kaffeevollautomat · Philips

Philips 2300 Series EP2331/10 (Kaffeevollautomat)

  • LatteGo-Milchsystem aus zwei Teilen ohne Schläuche, beide spülmaschinengeeignet
  • Mahlwerk aus 100 Prozent Keramik mit 12 Mahlgradstufen
  • AquaClean-Filter: laut Philips bis zu 5.000 Tassen ohne Entkalken
  • SilentBrew mit Quiet-Mark-Zertifizierung, laut Philips 40 Prozent leiser als frühere Modelle
  • Touchdisplay mit farbigen Symbolen, drei Kaffeegetränke plus Heißwasser

Preise: Stand 05.10.2026, inkl. MwSt., ohne Gewähr

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Rezension der vollbohne.de-Redaktion · Veröffentlicht am 25. August 2026

Philips 2300 Series EP2331/10

Preisentwicklung

359 €371 €382 €394 €25.08.2607.09.2621.09.2605.10.26

Tiefstpreis im Zeitraum: 363,90 € (25.08.2026, Coolblue) · Höchstpreis: 389,00 € (Coolblue)

Technische Daten

Modell EP2331/10 (Baureihe 2300 Series), schwarz
Geräteart Kaffeevollautomat mit integriertem Mahlwerk
Vorprogrammierte Getränke 3 laut Philips-Datenblatt; auf dem Display stehen vier Positionen
Getränke laut Datenblatt Espresso, Kaffee, Cappuccino, heißes Wasser
Mahlwerk 100 % Keramik
Mahlgrad-Einstellung 12 Stufen
Brühgruppe herausnehmbar; Philips führt eigenes Brühgruppenschmiermittel als passendes Zubehör
Pumpendruck 15 bar
Milchsystem LatteGo, zweiteilig ohne Schläuche, spülmaschinengeeignet
Milchbehälter 0,26 Liter
Anzeige intuitives Touchdisplay mit farbigen Symbolen
Anpassungen My Coffee Choice für Kaffeestärke, Füllmenge und Milchschaummenge
Benutzerprofile nein
Wassertank 1,8 Liter
Wasserfilter AquaClean, Patrone im Lieferumfang, laut Philips bis zu 5.000 Tassen ohne Entkalken
Bohnenbehälter 275 g
Gleichzeitig zubereitbare Tassen 2
Geräuschreduzierung SilentBrew, laut Philips 40 % leiser als frühere Modelle, Quiet-Mark-Zertifizierung
Kaffeeart laut Datenblatt frische Bohnen (ein Pulverschacht ist nicht ausgewiesen)
Vernetzung keine; Philips führt die Konnektivität im Datenblatt mit "Nein"
Leistung 1.500 W, 230 V, 50 Hz
Energieeffizienz Klasse A nach Philips-Angabe, Standby 0,2 W, automatische Abschaltung nach 30 Minuten
Material Kunststoff, Metall als Sekundärmaterial
Maße (H × B × T) 37,1 × 24,6 × 43,3 cm
Gewicht 7,5 kg
Lieferumfang AquaClean-Filter, LatteGo-Deckel, Messlöffel, Wasserhärte-Teststreifen
Garantie 2 Jahre
Herstellungsland Rumänien
EAN 8720389027581

Einordnung

Die 2300 Series ist die Stelle im Philips-Programm, an der das automatische Milchsystem einzieht. Darunter steht die 2200 Series mit einem Aufschäumer zum Selbermachen, darüber die 5400 Series mit Farbdisplay und Benutzerprofilen. Die EP2331/10 nimmt aus der oberen Liga das LatteGo mit und lässt den Rest weg.

Grundlage dieser Einordnung sind das offizielle Philips-Datenblatt zur EP2331/10, die Technologiebeschreibungen des Herstellers sowie die Händlerlistungen mit Preis und Verfügbarkeit. Wo Philips einen Wert offen lässt, steht das unten ausdrücklich im Text.

Analyse

Vier Positionen auf dem Display, drei davon Kaffee

Hier lohnt ein genauer Blick, weil Datenblatt und Werbetext auseinandergehen. Philips führt im Spezifikationsblatt die Zeile “Vorprogrammierte Getränke” mit 3 und listet als Getränke Espresso, Kaffee, Cappuccino und heißes Wasser. Auf der Produktseite wirbt derselbe Hersteller mit “4 Getränke auf Tastendruck”.

Beides stimmt, gezählt wird nur unterschiedlich: Vier Symbole stehen auf dem Display, das vierte ist der Heißwasserbezug für Tee. Wer Kaffee zählt, kommt auf drei. Für die Kaufentscheidung ist die Drei die ehrlichere Zahl, weil Heißwasser jede Maschine dieser Klasse kann.

Angepasst wird über “My Coffee Choice”. Damit lassen sich Kaffeestärke, Füllmenge und beim Cappuccino die Milchschaummenge verstellen. Die Einstellung gilt für alle, die die Maschine benutzen, denn Benutzerprofile führt Philips für dieses Modell mit “Nein”.

LatteGo: zwei Teile, kein Schlauch

Das Milchsystem ist der eigentliche Grund, warum es diese Baureihe gibt. LatteGo besteht aus einem Milchbehälter und einem Aufschäumer, die ineinandergesteckt werden. Dazwischen liegt kein Schlauch, kein Ventil und keine Düse, die sich zusetzen könnte.

Die Milch wird direkt in eine Kammer gezogen, dort mit hoher Geschwindigkeit gegen eine Wand geschleudert und dabei mit Luft vermischt. Beide Teile wandern nach dem Gebrauch in die Spülmaschine. Das ist der wichtigste Pflegepunkt eines Vollautomaten überhaupt: Milchreste in einem Schlauchsystem sind die häufigste Ursache dafür, dass der Schaum von Woche zu Woche schlechter wird. Was sonst noch dahinterstecken kann, steht unter Kaffeevollautomat macht keinen Milchschaum.

Die Grenze des Systems ist die Größe. Der Behälter fasst 0,26 Liter, was bei rund 100 ml Milch je Cappuccino für gut zwei Getränke reicht. Für zwei Milchkaffeetrinker am Morgen geht das auf, für eine Runde Gäste wird zwischendurch nachgefüllt.

Das gleiche Mahlwerk wie in der Oberklasse

Philips verbaut in der EP2331/10 ein Mahlwerk aus 100 Prozent Keramik mit 12 Mahlgradstufen. Das ist bemerkenswert, weil dieselbe Mahleinheit auch in der 5400 und der 5500 Series steckt. An der Stelle, an der Hersteller in dieser Preisklasse gern sparen, spart Philips nicht.

Der handfeste Vorteil von Keramik liegt in der Wärmeleitung: Keramik leitet Wärme schlechter als Stahl, das Mahlgut erwärmt sich beim Mahlen weniger, und weniger Wärme im Mahlgang bedeutet weniger flüchtige Aromen, die schon vor dem Brühen entweichen. Die Bauarten im Vergleich stehen unter Edelstahl- oder Keramikmahlwerk.

Zwölf Stufen sind für ein 364-Euro-Gerät eine feine Auflösung. Zum Vergleich: Der Siemens EQ500 classic arbeitet in derselben Preisklasse mit sechs Stufen, JURA bei der E8 mit sieben. Verstellt wird grundsätzlich nur bei laufendem Mahlwerk, das gilt für Kegelmahlwerke allgemein. Schmeckt der Kaffee trotz passender Bohne bitter, ist der Mahlgrad die erste Stellschraube; die vollständige Ursachenliste steht unter Kaffee schmeckt bitter aus der Maschine.

Der ehrliche Blick: 2300 gegen 5400

An dieser Stelle wird es für die Kaufentscheidung unangenehm. Wir haben die Philips-Datenblätter der EP2331/10 und der EP5447/90 aus der 5400 Series nebeneinandergelegt:

Wert2300 EP2331/105400 EP5447/90
Vorprogrammierte Getränke312
Mahlwerk100 % Keramik, 12 Stufen100 % Keramik, 12 Stufen
MilchsystemLatteGo, 0,26 lLatteGo, 0,26 l
AnzeigeTouchdisplay mit SymbolenTFT-Farbdisplay
Benutzerprofilenein4 + Gast
Wassertank1,8 l1,8 l
Bohnenbehälter275 g275 g
Pumpendruck15 bar15 bar
Maße (H × B × T)37,1 × 24,6 × 43,3 cm37,1 × 24,6 × 43,3 cm
Gewicht7,5 kg8 kg
Straßenpreisum 364 €um 425 €

Die Zeilen zeigen dasselbe Gerät mit unterschiedlicher Software-Ausstattung: gleiche Maße, gleiches Mahlwerk, gleicher Tank, gleiches Milchsystem, gleicher Druck. Der Abstand beträgt rund 60 Euro, und dafür kommen neun zusätzliche Getränke, ein Farbdisplay und vier Benutzerprofile dazu.

Für die 2300 spricht dieser Vergleich in genau einem Fall: Wer ausschließlich Espresso, Kaffee und Cappuccino trinkt, zahlt für die neun weiteren Getränke nichts, was er je nutzen würde. Wer dagegen auch nur gelegentlich einen Latte macchiato oder Flat White möchte oder die Maschine mit einem zweiten Haushalt teilt, findet die 60 Euro schnell gerechtfertigt.

AquaClean: was die 5.000 Tassen voraussetzen

Der AquaClean-Filter ist die Philips-Antwort auf das Entkalken, und die Herstellerangabe klingt spektakulär: bis zu 5.000 Tassen ohne Entkalkungsvorgang. Die Zahl verdient eine Einordnung.

Sie gilt unter zwei Bedingungen. Erstens muss die Wasserhärte beim Einrichten korrekt eingestellt werden, wofür die Teststreifen im Lieferumfang liegen. Zweitens muss jeder Filterwechsel erfolgen, sobald das Gerät ihn anfordert; über 5.000 Tassen sind das mehrere Patronen. Wird ein Wechsel ausgelassen, greift die Rechnung nicht mehr. Wie sich die Wasserhärte bestimmen und einordnen lässt, steht unter Wasserhärte für Kaffee, der Ablauf beim Wechsel unter Wasserfilter am Kaffeevollautomaten wechseln.

Gerechnet lohnt sich der Filter dort, wo hartes Wasser aus der Leitung kommt. Unter etwa 8 °dH verschiebt er wenig, über 14 °dH spart er eine ganze Reihe von Entkalkungsdurchläufen. Die Routine für beide Fälle steht unter Kaffeevollautomat reinigen und entkalken.

Herausnehmbare Brühgruppe

Die Brühgruppe sitzt hinter der Servicetür und lässt sich entnehmen. Das ist bei Philips Serienstandard und einer der Gründe, warum diese Geräte auch nach Jahren noch pflegbar sind: Im Brühweg setzen sich Kaffeeöle ab, die mit der Zeit ranzig werden und den Geschmack beeinflussen. Ein Automatikprogramm erreicht sie zum großen Teil, ein wöchentliches Ausspülen unter fließendem Wasser erreicht sie vollständig.

Ein Detail aus der Zubehörliste des Datenblatts bestätigt die Bauart zusätzlich: Philips führt dort ein eigenes Brühgruppenschmiermittel für die Führungen. Trocken laufende Führungen sind die häufigste Ursache für eine klemmende oder quietschende Brühgruppe. Der Ablauf steht unter Brühgruppe reinigen, die Vor- und Nachteile der Bauart unter herausnehmbare oder feste Brühgruppe.

SilentBrew, Quiet Mark und ein fehlender Dezibelwert

Philips gibt an, dass die 2300 Series dank SilentBrew rund 40 Prozent weniger Lärm erzeugt als frühere Modelle. Der Bezugspunkt bleibt offen, ein Dezibelwert steht im Datenblatt nicht.

Ein Punkt hebt die Angabe trotzdem über reines Marketing: die Quiet-Mark-Zertifizierung, die Philips für diese Geräte ausweist. Quiet Mark ist eine unabhängig vergebene Auszeichnung für besonders leise Geräte, und eine fremdvergebene Prüfung wiegt schwerer als eine Eigenaussage. Nachvollziehbar ist auch die Richtung: Die Geräuschentwicklung eines Vollautomaten entsteht überwiegend im Mahlwerk, und gedämmte Mahlwerke sind hörbar leiser.

Vorratsgrößen und Stellfläche im Alltag

Der Wassertank fasst 1,8 Liter, der Bohnenbehälter 275 Gramm. Gerechnet heißt das: Bei 120 ml je Tasse reicht der Tank für rund 15 Bezüge, bei Espresso mit 40 ml entsprechend mehr. In der Praxis liegt der Wert darunter, weil das Gerät beim Ein- und Ausschalten spült und Milchgetränke Wasser für den Dampf brauchen.

Die 275 Gramm Bohnen reichen bei rund 9 Gramm je Bezug für etwa 30 Tassen. In einem Zwei-Personen-Haushalt mit je zwei Tassen täglich wird also etwa alle vier Tage nachgefüllt. Das passt gut dazu, dass Bohnen ohnehin frisch bleiben sollen; wie sie richtig lagern, steht unter Kaffee im Kühlschrank lagern.

Bei der Stellfläche gehört die EP2331/10 zu den schmalen Geräten: 24,6 cm Breite bei 43,3 cm Tiefe und 7,5 kg Gewicht. Mit 37,1 cm Höhe passt sie unter die meisten Hängeschränke, und die 7,5 kg machen sie zum leichtesten Gerät in unserem Vergleichsfeld. Für ein Gerät, das zum Reinigen gelegentlich verschoben wird, ist das ein realer Vorteil.

Was die 2300 Series bewusst auslässt

Drei Punkte gehören klar benannt. Erstens kein Pulverschacht: Philips weist als Kaffeeart ausschließlich frische Bohnen aus. Wer abends entkoffeiniert trinken möchte, wechselt dafür die Bohnen im Behälter, was in der Praxis den Behälter leeren und den Mahlgang durchlaufen lassen bedeutet. Welche Alternativen es dafür gibt, steht unter entkoffeinierter Kaffee ohne Chemie.

Zweitens keine Brühtemperatur im Datenblatt. Für die Schwestermodelle 2200 und 5400 nennt Philips einen Bereich von 90 bis 98 °C, für die EP2331/10 fehlt die Angabe. Ohne Zahl lässt sich hier nichts nachrechnen; welche Temperaturen bei welcher Zubereitung sinnvoll sind, steht unter Kaffee brühen: die richtige Temperatur.

Drittens keine Vernetzung. Philips führt die Konnektivität mit “Nein”, die HomeID-App liefert Rezepte und Support-Inhalte ohne Gerätesteuerung. Bei einem Gerät, das in der Küche steht und über zwei Symbole bedient wird, ist das der am wenigsten schmerzhafte Verzicht der drei.

Alternativen im Vergleich

ModellGetränkeMilchsystemDisplayPreisklasse
Philips 2300 EP2331/10 (dieses Modell)3 + HeißwasserLatteGo, zweiteiligSymbol-Touchdisplayum 364 €
Philips 2200 EP2220/102 + Heißwasserklassischer MilchaufschäumerSymbol-Touchdisplayum 289 €
Philips 5400 EP5447/9012LatteGo, zweiteiligTFT-Farbdisplayum 425 €
Siemens EQ500 classic TP513D0910Cappuccinatore mit SchlauchTFT-Farbdisplayum 399 €

Die Philips-Preistreppe liest sich sauber: Von der 2200 zur 2300 wechselt das Milchsystem vom manuellen Aufschäumer zum automatischen LatteGo, und dieser Schritt verändert den Alltag am stärksten. Auch die 2200 gibt es mit LatteGo, als EP2230/10; ihr fehlt die SilentBrew-Dämmung der 2300. Von der 2300 zur 5400 bleibt die Hardware gleich, es wachsen Getränkeauswahl, Display und Profile.

Interessant ist die vierte Zeile. Der Siemens EQ500 classic kostet 35 Euro mehr und bringt zehn Getränke samt Farbdisplay mit. Sein Milchsystem arbeitet allerdings mit einem Schlauch, der in die Milchpackung gehängt wird, und verliert damit genau den Pflegevorteil, für den man zum LatteGo greift.

Für wen sich die Maschine lohnt

Die 2300 Series passt zu Haushalten mit einem klaren, schmalen Kaffeeprofil: morgens Kaffee, dazu ab und zu ein Cappuccino, abends vielleicht ein Espresso. Wer genau das trinkt, bekommt hier Oberklasse-Mahlwerk und das pflegeleichteste Milchsystem am Markt zum Einstiegspreis.

Weniger passend ist sie für zwei Gruppen. Wer Latte macchiato oder Flat White schätzt oder gern zwischen Getränken wechselt, greift zur 5400 Series, weil dort für rund 60 Euro mehr neun weitere Programme warten. Und wer den Cappuccino ohnehin lieber von Hand aufschäumt, spart mit der 2200 Series 75 Euro bei sonst gleicher Technik.

Fazit

Die EP2331/10 macht das automatische Milchsystem bezahlbar. Sie bringt dasselbe Keramikmahlwerk mit 12 Stufen mit wie die doppelt so teuren Philips-Modelle, dasselbe zweiteilige LatteGo, eine herausnehmbare Brühgruppe und mit 7,5 kg das handlichste Gehäuse im Feld. Für rund

364,90 €

ist das ein ehrliches Paket ohne Schwachstelle in der Substanz.

Der Vorbehalt betrifft den Abstand nach oben. Rund 60 Euro trennen sie von der 5400 Series, die dieselbe Hardware mit neun zusätzlichen Getränken, Farbdisplay und vier Profilen ausliefert. Wer sein Kaffeeprofil kennt und bei Espresso, Kaffee und Cappuccino bleibt, greift zur 2300 und legt das Geld in gute Bohnen. Alle anderen sollten die 60 Euro einplanen.

Stärken und Schwächen

Das spricht dafür

  • LatteGo besteht aus zwei Teilen ohne einen einzigen Schlauch: Beide wandern nach dem Gebrauch in die Spülmaschine, was den größten Pflegeaufwand eines Milchsystems auflöst
  • Mahlwerk aus 100 Prozent Keramik mit 12 Mahlgradstufen, dieselbe Mahleinheit wie in den deutlich teureren Philips-Serien
  • Herausnehmbare Brühgruppe: Der Brühweg lässt sich wöchentlich unter fließendem Wasser ausspülen
  • AquaClean verschiebt das Entkalken laut Philips über bis zu 5.000 Tassen, wenn der Filter rechtzeitig gewechselt wird
  • Mit 7,5 kg das leichteste Gerät in unserem Vergleichsfeld, bei 24,6 cm Breite
  • Quiet-Mark-Zertifizierung für SilentBrew, eine unabhängig vergebene Auszeichnung für leise Geräte

Das spricht dagegen

  • Der Abstand zur 5400 Series beträgt beim aktuellen Straßenpreis rund 60 Euro. Dafür gibt es dort 12 statt 3 Getränke, ein TFT-Farbdisplay und vier Benutzerprofile bei identischem Mahlwerk und identischem LatteGo
  • Keine Benutzerprofile: Philips führt die Zeile "Profile" im Datenblatt mit "Nein", Einstellungen gelten für alle Nutzer gemeinsam
  • Nur ein Milchgetränk ab Werk. Cappuccino steht auf dem Display, Latte macchiato und Flat White fehlen
  • Der LatteGo-Behälter fasst 0,26 Liter, was bei rund 100 ml je Cappuccino für gut zwei Milchgetränke reicht
  • Kein Pulverschacht: Philips weist als Kaffeeart ausschließlich frische Bohnen aus, entkoffeinierter Kaffee für den Abend braucht einen Bohnenwechsel
  • Philips beziffert die Brühtemperatur für dieses Modell nicht
  • Keine Vernetzung; die HomeID-App liefert Rezepte und Support ohne Gerätesteuerung

Bewertung im Detail

Preis-Leistung 3,5
Ausstattung 3,0
Bedienung 3,5
Pflege und Wartung 4,5
Kaffeezubereitung 4,0

Gesamtwertung: 3,7 / 5

Häufige Fragen

Wie viele Getränke kann die Philips 2300 zubereiten?

Das Philips-Datenblatt führt die Zeile "Vorprogrammierte Getränke" mit 3 und listet als Getränke Espresso, Kaffee, Cappuccino und heißes Wasser. Vier Positionen stehen also auf dem Display, drei davon sind Kaffeegetränke, die vierte ist der Heißwasserbezug für Tee. Philips selbst und der Handel werben mit "4 Getränke auf Tastendruck" und zählen das Heißwasser mit.

Was unterscheidet die Philips 2300 von der 2200 Series?

Der Unterschied ist das Milchsystem. Die EP2220/10 aus der 2200 Series hat einen klassischen Milchaufschäumer, der von Hand bedient wird: Kanne unterhalten, Dampf aufdrehen, selbst aufschäumen. Die 2300 bringt stattdessen das automatische LatteGo mit und bereitet Cappuccino auf Tastendruck zu. Mahlwerk, Mahlgradstufen, Wassertank, Bohnenbehälter, Pumpendruck und Gehäusemaße sind bei beiden Geräten gleich.

Lohnt sich der Aufpreis zur Philips 5400 Series?

Beim derzeitigen Straßenpreis liegen rund 60 Euro zwischen beiden Geräten. Dafür bietet die 5400 Series 12 statt 3 vorprogrammierte Getränke, ein TFT-Farbdisplay statt der Symboltasten und vier Benutzerprofile plus Gastprofil. Mahlwerk, LatteGo, Wassertank, Bohnenbehälter und Gehäusemaße sind identisch. Wer mehr als Espresso, Kaffee und Cappuccino trinkt oder das Gerät mit mehreren Personen teilt, bekommt für diesen Betrag spürbar mehr.

Wie funktioniert das LatteGo-Milchsystem?

LatteGo besteht aus genau zwei Teilen: einem Milchbehälter und einem Aufschäumer, die ineinandergesteckt werden. Die Milch wird ohne Schlauch direkt in eine Kammer gezogen, dort mit hoher Geschwindigkeit gegen eine Wand geschleudert und dabei mit Luft vermischt. Beide Teile sind spülmaschinengeeignet. Da kein Schlauch verbaut ist, gibt es keine Stelle, an der sich Milchreste unerreichbar absetzen können.

Hat die Philips 2300 eine herausnehmbare Brühgruppe?

Ja, die Brühgruppe sitzt hinter der Servicetür an der Geräteseite und lässt sich entriegeln, herausziehen und unter fließendem warmem Wasser ausspülen. Das Philips-Datenblatt führt in der Zubehörliste zusätzlich das hauseigene Brühgruppenschmiermittel für die Führungen. Wöchentliches Ausspülen hält den Brühweg langfristig frei von Kaffeeölen.

Was bedeutet AquaClean mit 5.000 Tassen?

Philips gibt an, dass sich das Entkalken mit dem AquaClean-Filter über bis zu 5.000 Tassen hinausschieben lässt. Diese Zahl setzt zwei Dinge voraus: Die Wasserhärte muss beim Einrichten korrekt eingestellt sein, wofür die Teststreifen beiliegen, und jeder Filterwechsel muss erfolgen, sobald das Gerät ihn anfordert. Über 5.000 Tassen sind das mehrere Patronen. Wird ein Wechsel ausgelassen, greift die Rechnung nicht mehr und die Maschine fordert das Entkalken an.

Kann die Philips 2300 Latte macchiato?

Ab Werk steht als Milchgetränk nur Cappuccino auf dem Display. Ein Latte macchiato lässt sich von Hand annähern, indem zuerst über die Milchschaum-Funktion aufgeschäumt und danach ein Espresso in dasselbe Glas bezogen wird. Als eigenes Programm mit abgestimmten Mengen führt Philips ihn erst ab der 5400 Series.

Wie laut ist die Philips 2300?

Einen Dezibelwert weist Philips für dieses Modell nicht aus. Angegeben ist die SilentBrew-Technologie mit Schallabschirmung und geräuscharmem Mahlvorgang, die laut Hersteller 40 Prozent weniger Lärm erzeugt als frühere Modelle. Dazu kommt eine Quiet-Mark-Zertifizierung, die von einer unabhängigen Stelle vergeben wird. Der Bezugspunkt für die 40 Prozent bleibt offen.

Passt die Philips 2300 unter einen Hängeschrank?

Mit 37,1 cm Höhe passt sie unter die meisten Hängeschränke, die üblicherweise 50 bis 60 cm über der Arbeitsplatte beginnen. Zum Nachfüllen des Bohnenbehälters wird der Deckel nach oben geöffnet, dafür sollten einige Zentimeter Luft bleiben. Bei 24,6 cm Breite und 43,3 cm Tiefe bleiben auf einer 60 cm tiefen Arbeitsplatte gut 16 cm für Steckdose und Kabel.

Welche Varianten der 2300 Series gibt es?

Neben der schwarzen EP2331/10 führt der Handel unter anderem die EP2336/40 und die EP2333/40. Die Geräte unterscheiden sich in Gehäusefarbe und Oberfläche sowie in Details der Getränkeauswahl, die technische Basis mit Keramikmahlwerk, LatteGo und 1,8-Liter-Tank bleibt dieselbe. Preislich liegen die Varianten typischerweise zwischen 364 und 449 Euro.

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