Kaffeevollautomat · JURA

JURA Z10 (EB) (Kaffeevollautomat)

  • 51 Spezialitäten in vier Genusswelten: Hot, Light, Cold und Sweet
  • Cold Extraction und Light Extraction Process in einem Gerät, im JURA-Programm kann das außerdem nur die J10 twin
  • P.R.G.2+ Product Recognising Grinder mit Automatic Grinder Adjustment
  • Koffeinregler mit drei Stufen und Coffee Timer über die J.O.E.-App
  • 2,4 Liter Wassertank und 20 Tresterportionen: die größten Vorräte im JURA-Programm

Preise: Stand 05.10.2026, inkl. MwSt., ohne Gewähr

Affiliate-Links sind mit einem Sternchen (*) gekennzeichnet.

Rezension der vollbohne.de-Redaktion · Veröffentlicht am 5. September 2026

JURA Z10 (EB) Aluminium Black

Preisentwicklung

2.183 €2.220 €2.258 €2.295 €05.09.2615.09.2625.09.2605.10.26

Tiefstpreis im Zeitraum: 2.199,00 € (05.09.2026, Diamond Black bei OTTO) · Höchstpreis: 2.279,00 € (Aluminium Black bei Coolblue)

Technische Daten

Modell Z10 (EB); Aluminium Black 15609 (EAN 7610917156092), Aluminium White 15613, Diamond Black 15615, Diamond White 15619
Geräteart Kaffeevollautomat mit Milchschlauch und auswechselbarem Milchauslauf
Anzahl Spezialitäten 51
Genusswelten Hot, Light, Cold und Sweet
Brühverfahren Standardbrühprozess, Puls-Extraktionsprozess (P.E.P.), Cold Extraction Process und Light Extraction Process
Mahlwerk P.R.G.2+ (Product Recognising Grinder) mit Aroma Selection, Automatic Grinder Adjustment (A.G.A.) und aktiver Bohnenüberwachung
Mahlgrad-Einstellung 7 Stufen, zusätzlich automatisch je Spezialität angepasst
Kaffeestärke 10 Stufen
Brühtemperatur 3 Stufen
Koffeinregler 3 Stufen
Brüheinheit variabel für 5 bis 16 g Kaffeemehl, fest verbaut und über Spülprogramme gereinigt
Pumpe 1 Hochleistungspumpe, 15 bar
Heizsystem 1 Thermoblock, 1 Fluidsystem
Milchsystem Milchschlauch mit auswechselbarem Milchauslauf (HP3 / CX3), Milchtemperatur in 3 Stufen, automatische One-Touch-Reinigung
Pulverschacht vorhanden, für gemahlenen Kaffee
Display 4,3-Zoll-Touchscreen-Farbdisplay, zusätzlich Rotary Switch
Konnektivität WLAN zum Heimnetzwerk, J.O.E.-App mit Coffee Timer; Wi-Fi Connect liegt dem Gerät bei
Kombiauslauf höhenverstellbar 79 bis 151 mm, zusätzlich breitenverstellbar 24 bis 50 mm
Heißwasserauslauf höhenverstellbar 82 bis 154 mm, Heißwassertemperatur in 3 Stufen
Wassertank 2,4 Liter, beleuchtet
Bohnenbehälter 280 g
Kaffeesatzbehälter max. 20 Portionen
Wasserfilter CLARIS Smart+ mit RFID-Chip und automatischer Filtererkennung
Pflegehilfen Milk Assistant (Spülbenachrichtigung), Quality Assistant (Pflegeerinnerungen), integriertes Spül-, Reinigungs- und Entkalkungsprogramm, überwachte Restwasserschale, TÜV-zertifizierte JURA-Hygiene
Energiefunktionen Energiesparmodus (E.S.M.), Zero-Energy Switch, programmierbare Ausschaltzeit; Standby 0 W
Anschlusswert 230 V, 1.450 W, 10 A
Maße (B × H × T) 32 × 36,3 × 47 cm
Gewicht 12,3 kg
Kabellänge 1,1 m
Design Aluminium-Frontpanels, Wellendesign mit konvex-konkaver Front, Tassen- und Wassertankbeleuchtung
Lieferumfang Dosierlöffel, Sirupaufsatz, Schokoaufsatz, Mikrofasertuch, Milchschlauch mit Anschlussteil, Reinigungsbehälter, Milchsystem-Reiniger als Mini-Tabs, 3-Phasen-Reinigungstabletten, Filterpatrone CLARIS Smart+, Filterverlängerung, Bedienungsanleitung
Herstellungsland / Modelljahr Schweiz / 2025

Einordnung

Die Z10 ist JURAs Flaggschiff für den Haushalt und vereint alle vier Genusswelten in einem Gehäuse, was bei JURA sonst nur die J10 twin kann: heiß, Light Brew bei rund 60 °C, kalt extrahiert und gesüßt. Daraus entstehen 51 Spezialitäten, die höchste Zahl im Programm. Dazu kommt mit dem Product Recognising Grinder ein Mahlwerk, das den Mahlgrad je Getränk selbst nachstellt, ein Koffeinregler und mit 2,4 Litern der größte Wassertank der Marke.

Grundlage dieser Einordnung sind das vollständige JURA-Datenblatt zur Z10 (EB), die Technologiebeschreibungen des Herstellers zu Cold und Light Extraction sowie die Listungen von OTTO und Coolblue mit Preis und Verfügbarkeit. Wo Angaben auseinandergehen, steht das unten ausdrücklich im Text.

Analyse

Vier Genusswelten: was die Z10 von jedem anderen JURA trennt

Die Zahl 51 wirkt zunächst wie Marketing, sie hat aber eine nachvollziehbare Mechanik. JURA baut die Getränkeliste aus vier Zubereitungsarten, und jedes Grundgetränk existiert in mehreren davon.

Hot ist der klassische heiße Brühvorgang. Light läuft über den Light Extraction Process bei rund 60 °C: weniger Temperatur und weniger Kaffeemehl lösen weniger Bitterstoffe, das Getränk fällt milder aus und ist sofort trinkbereit, ohne die übliche Wartezeit beim Abkühlen. Cold nutzt den Cold Extraction Process, bei dem kaltes Wasser pulsierend unter hohem Druck durchs Kaffeemehl gepresst wird; das ergibt echten Cold Brew in Espressozeit statt in acht bis zwölf Stunden. Sweet führt über den beiliegenden Sirupaufsatz Sirup in den Milchschaum ein.

Der entscheidende Punkt für die Kaufentscheidung: Cold und Light zusammen gibt es in der aktuellen Reihe nur bei der Z10 und der J10 twin. Die einfache J10 kann Cold, aber kein Light. Die E8 und die C9 können Light, aber kein Cold. Die S8 kann weder noch. Wer beides will, wählt zwischen zwei Geräten: der Z10 mit größeren Vorräten und automatischer Mahlgradanpassung oder der J10 twin mit zwei Mahlwerken für zwei Bohnensorten.

Der Product Recognising Grinder: das eigentliche technische Argument

Jedes Getränk hätte gern seinen eigenen Mahlgrad. Ein Espresso braucht feines Mahlgut, damit das Wasser auf kurzem Weg genug Widerstand findet; ein langer Kaffee braucht gröberes, sonst wird er bitter. Herkömmliche Vollautomaten lösen das mit einem festen Kompromiss: Man stellt eine Stufe ein, die für alles halbwegs passt.

Der P.R.G.2+ geht einen anderen Weg. Über das Automatic Grinder Adjustment verstellt die Maschine den Mahlgrad je nach gewählter Spezialität selbst. Für den Espresso mahlt sie feiner, für den Lungo gröber, ohne dass jemand am Rad dreht. Sieben Mahlgradstufen lassen sich zusätzlich von Hand vorgeben, wenn eine bestimmte Bohne eine eigene Grundeinstellung braucht.

Was das im Alltag bringt, merkt man vor allem bei gemischtem Konsum: Wer morgens Espresso und nachmittags Café Crème zieht, musste bisher entweder umstellen oder mit einem Kompromiss leben. Wie man den Mahlgrad von Hand richtig findet, steht unter Mahlgrad am Kaffeevollautomaten einstellen.

Der Koffeinregler: eine Stellschraube, die sonst niemand hat

In der Datentabelle steht ein Eintrag, den man bei kaum einem anderen Vollautomaten findet: Koffeinregler, 3 Stufen.

Das ist eine eigene Größe neben der Kaffeestärke. Die Kaffeestärke bestimmt, wie viel Kaffeemehl in die Brüheinheit wandert, und steuert damit vor allem Körper und Geschmack. Der Koffeinregler greift zusätzlich in die Extraktion ein und zielt auf den Koffeingehalt.

Der praktische Nutzen liegt am Abend: ein kräftiger Espresso nach dem Essen, ohne dass die Nacht darunter leidet. Bisher blieb dafür nur der Griff zu entkoffeinierten Bohnen, was einen zweiten Vorrat und bei Geräten ohne zweiten Behälter einen Wechsel bedeutet. Wie Entkoffeinierung überhaupt funktioniert, steht unter entkoffeinierter Kaffee ohne Chemie.

Vorräte: großzügig beim Wasser, Mittelklasse bei den Bohnen

2,4 Liter Wassertank, 280 Gramm Bohnenbehälter, 20 Portionen Kaffeesatzbehälter. Der erste und der dritte Wert sind die größten im JURA-Programm, der mittlere fällt aus der Reihe.

Gerechnet auf den Alltag: Bei 120 ml je Tasse reicht der Tank für rund 20 Bezüge, bei 9 Gramm je Bezug reichen die Bohnen für rund 31 Tassen. Der Wassertank hält also gut eineinhalb Tage in einem Vier-Personen-Haushalt durch, und der Kaffeesatzbehälter mit 20 Portionen passt dazu.

Der Bohnenbehälter ist der Ausreißer: 280 Gramm sind exakt der Wert der E8, die ein Drittel kostet. Bei einem Gerät, das auf hohen Durchsatz ausgelegt ist, hätte hier mehr gutgetan. In der Praxis heißt das: Wasser und Trester passen zueinander, Bohnen musst du häufiger nachlegen. Wie viel Kaffeemehl je Tasse sinnvoll ist, steht unter wie viel Kaffee pro Tasse.

Der Auslauf: höhenverstellbar und zusätzlich breitenverstellbar

Der Kombiauslauf fährt von 79 bis 151 Millimeter in der Höhe. Damit passen klassische Latte-macchiato-Gläser mit 13 bis 15 Zentimetern darunter. Der separate Heißwasserauslauf reicht bis 154 mm.

Die Besonderheit steckt in der zweiten Achse: Der Auslauf ist von 24 auf 50 Millimeter in der Breite verstellbar. Zusammengeschoben trifft er eine einzelne Tasse mittig, auseinandergezogen füllt er zwei Tassen nebeneinander gleichzeitig. Bei Geräten mit starrem Doppelauslauf steht der zweite Strahl bei einer einzelnen Tasse oft ungünstig; hier ist beides sauber gelöst.

Milchsystem, Pflege und die beiden Assistenten

Die Z10 arbeitet mit Milchschlauch und auswechselbarem Milchauslauf (HP3 / CX3), die Milchtemperatur lässt sich in drei Stufen einstellen. Die Reinigung des Milchsystems läuft automatisch als One-Touch-Programm.

Zwei Funktionen gehen über das Übliche hinaus. Der Milk Assistant meldet aktiv, wann das Milchsystem gespült gehört, statt darauf zu warten, dass jemand daran denkt. Der Quality Assistant erinnert an die übrigen Pflegeschritte. Dazu kommt die CLARIS-Smart+-Patrone mit RFID-Chip, die das Gerät automatisch erkennt und in seine Entkalkungsintervalle einrechnet.

Bei einem Gerät mit Cold-Brew-Funktion zählt konsequente Pflege mehr als sonst, weil kalte Extraktion ohne die keimreduzierende Wirkung heißen Wassers arbeitet. Warum das Milchsystem der empfindlichste Teil bleibt, steht unter Kaffeevollautomat macht keinen Milchschaum; wie oft entkalkt werden muss, hängt an der Wasserhärte.

Vier Farbausführungen, bis zu 80 Euro Unterschied

JURA führt die Z10 (EB) in vier Ausführungen, die sich technisch nicht unterscheiden: Aluminium Black (15609), Aluminium White (15613), Diamond Black (15615) und Diamond White (15619). Verschieden sind allein die Frontpanels.

Im Handel gehen die Preise dennoch auseinander. Die Diamond-Ausführungen stehen bei OTTO derzeit bei rund 2.199 €, Aluminium Black bei Coolblue bei 2.279,00 €. Wer keine Farbpräferenz hat, vergleicht vor dem Kauf die Listungen. Alle drei Kauflinks stehen oben.

Preis-Einordnung: wann sich 2.199 Euro rechnen

Die Z10 ist mit rund 2.199 € das teuerste Gerät in unserem Vergleich, und der Abstand nach unten ist beträchtlich: Die E8 kostet etwa 999 €, die S8 rund 1.279 €, die J10 rund 1.749 €.

Ehrlich gesagt: Die Grundtasse wird davon nicht besser. Variable Brüheinheit von 5 bis 16 Gramm, P.E.P., 15 bar und Thermoblock stecken schon in der E8. Wer morgens einen Espresso und einen Cappuccino zieht und damit zufrieden ist, bekommt das dort für ein Drittel des Geldes in derselben Qualität.

Der Aufpreis kauft Vielfalt, Automatik und Kapazität: alle vier Genusswelten, das selbstnachstellende Mahlwerk, den Koffeinregler, den breitenverstellbaren Auslauf, den größten Tank und die 20 Tresterportionen. Diese Merkmale zahlen sich bei hohem Durchsatz und wechselnden Getränken aus. Der Abstand zur J10 beträgt nur 450 €, und dafür kommen Light Brew, der P.R.G.2+, ein halber Liter mehr Wasser und vier Tresterportionen dazu. An dieser Stelle ist der Sprung besser investiert als der von der E8 zur J10.

Alternativen im Vergleich

ModellSpezialitätenGenussweltenWassertankKaffeesatzPreisBewertung
JURA Z10 (EB)51Hot, Light, Cold, Sweet2,4 l20 Port.ca. 2.199 €4,5
JURA J10 (EA)42Hot, Cold, Sweet1,9 l16 Port.ca. 1.749 €4,4
JURA S8 (EB)27Hot, Sweet1,9 l16 Port.ca. 1.279 €4,2
JURA E8 (ED)27Hot, Light, Sweet1,9 l16 Port.ca. 999 €4,1

Einen anderen Schwerpunkt setzt die Miele CM 7550: Sie entkalkt sich per AutoDescale selbst und hat eine entnehmbare Brüheinheit, bietet mit 20 Spezialitäten aber deutlich weniger Getränke und kostet mehr als die Z10.

Fazit

Die Z10 beherrscht heiße, milde, kalte und gesüßte Zubereitung zusammen, was bei JURA sonst nur die J10 twin kann, und sie ergänzt das um zwei Funktionen, die im Markt selten sind: ein Mahlwerk, das den Mahlgrad je Getränk selbst nachstellt, und einen Koffeinregler. Dazu kommen die größten Vorräte der Marke und ein Pflegekonzept, das aktiv meldet statt abzuwarten.

Kaufempfehlung nach Anwendungsfall: Für Haushalte mit hohem Verbrauch und wechselnden Getränken, in denen im Sommer Cold Brew und im Winter Light Brew gefragt sind, ist die Z10 das passende Gerät; der günstigste Weg dorthin führt derzeit über die Diamond-Ausführung bei OTTO*. Wer nur Cold Brew braucht, spart mit der J10 rund 450 €. Wer heiß und schwarz trinkt, sollte das Geld nicht hier ausgeben: Die E8 liefert dieselbe Tasse für ein Drittel des Preises.

Stärken und Schwächen

Das spricht dafür

  • Vier Genusswelten in einem Gerät: Cold und Light Brew zusammen bietet bei JURA sonst nur die J10 twin
  • 2,4 Liter Wassertank und 20 Tresterportionen sind die größten Vorräte der Marke
  • Das P.R.G.2+ Mahlwerk passt den Mahlgrad je Spezialität automatisch an, statt einen Kompromiss für alle Getränke zu fahren
  • Koffeinregler mit drei Stufen: die Stärke lässt sich unabhängig vom Geschmack steuern
  • Der Kombiauslauf verstellt sich in der Höhe und zusätzlich in der Breite (24 bis 50 mm), damit passen zwei Tassen nebeneinander darunter
  • Wi-Fi Connect, Sirup- und Schokoaufsatz liegen bei, es fällt kein Zubehör für den vollen Funktionsumfang an
  • Milk Assistant und Quality Assistant melden Pflegeschritte aktiv statt sie nur abzuwarten

Das spricht dagegen

  • Mit rund 2.199 € ist die Z10 der teuerste Vollautomat in unserem Vergleich
  • Der Bohnenbehälter fasst 280 g und damit genauso viel wie bei den deutlich günstigeren Modellen E8 und S8
  • Die Brüheinheit ist fest verbaut und lässt sich zum Spülen nicht entnehmen
  • Mit 32 cm Breite, 47 cm Tiefe und 12,3 kg braucht die Z10 eine feste Stellfläche
  • Der Kombiauslauf reicht bis 151 mm, die Ausläufe der S8 und E8 kommen mit 153 mm minimal höher

Bewertung im Detail

Preis-Leistung 3,5
Ausstattung 5,0
Bedienung 4,5
Pflege und Wartung 4,5
Kaffeezubereitung 5,0

Gesamtwertung: 4,5 / 5

Häufige Fragen

Welche Genusswelten beherrscht die JURA Z10?

Vier: Hot, Light, Cold und Sweet. Hot ist der klassische heiße Brühvorgang, Light arbeitet über den Light Extraction Process bei rund 60 Grad und ist sofort trinkbereit, Cold nutzt den Cold Extraction Process mit kaltem Wasser unter Druck, und Sweet führt über den beiliegenden Sirupaufsatz gesüßte Milchgetränke zu. Aus der Kombination entstehen die 51 Spezialitäten. Kein anderes JURA-Modell vereint alle vier.

Was ist der Product Recognising Grinder der JURA Z10?

Der P.R.G.2+ ist ein Mahlwerk, das den Mahlgrad je nach gewählter Spezialität automatisch anpasst, JURA nennt die Funktion Automatic Grinder Adjustment. Ein Espresso braucht feineres Mahlgut als ein langer Kaffee; herkömmliche Vollautomaten fahren dafür einen festen Kompromiss. Die Z10 mahlt für jedes Getränk passend. Sieben Mahlgradstufen lassen sich zusätzlich von Hand vorgeben.

Was macht der Koffeinregler der JURA Z10?

Er steuert den Koffeingehalt in drei Stufen, unabhängig von der Kaffeestärke. Die Kaffeestärke bestimmt, wie viel Kaffeemehl in die Brüheinheit geht, und damit vor allem den Geschmack. Der Koffeinregler greift zusätzlich in die Extraktion ein. Praktisch heißt das: ein kräftiger Espresso am Abend, ohne die Nacht zu verlieren.

Wie groß sind Wassertank und Bohnenbehälter der JURA Z10?

Der Wassertank fasst 2,4 Liter und ist beleuchtet, der Bohnenbehälter 280 Gramm, der Kaffeesatzbehälter maximal 20 Portionen. Bei 120 ml je Tasse reicht der Tank für rund 20 Bezüge, die Bohnen bei etwa 9 Gramm je Bezug für rund 31 Tassen. Der Bohnenbehälter ist damit der Wert, der zuerst nachgefüllt werden will, und er entspricht dem der deutlich günstigeren E8.

Welche Farbausführungen der JURA Z10 (EB) gibt es?

Vier: Aluminium Black mit der Artikelnummer 15609, Aluminium White 15613, Diamond Black 15615 und Diamond White 15619. Technisch sind sie identisch und unterscheiden sich nur in den Frontpanels. Die Preise gehen im Handel um rund 80 Euro auseinander, die Diamond-Ausführungen sind derzeit die günstigsten. Ein Blick auf alle vier Listungen lohnt sich also.

Passt ein Latte-macchiato-Glas unter die JURA Z10?

Der Kombiauslauf ist von 79 bis 151 mm höhenverstellbar, klassische Latte-macchiato-Gläser messen 13 bis 15 cm und passen damit darunter. Zusätzlich lässt sich der Auslauf in der Breite von 24 auf 50 mm spreizen, sodass zwei Tassen nebeneinander gleichzeitig befüllt werden. Der separate Heißwasserauslauf reicht sogar bis 154 mm.

Lässt sich die Brühgruppe der JURA Z10 herausnehmen?

Nein. JURA verbaut die Brüheinheit grundsätzlich fest, gereinigt wird sie über das integrierte Spül- und Reinigungsprogramm mit Reinigungstabletten. Der Quality Assistant erinnert an fällige Schritte, der Milk Assistant meldet die Spülung des Milchsystems. Eine entnehmbare Brühgruppe führen stattdessen Melitta, Philips und De’Longhi.

Was unterscheidet die JURA Z10 von der J10?

Die Z10 beherrscht vier Genusswelten, die J10 drei; ihr fehlt Light Brew. Dazu bringt die Z10 den Product Recognising Grinder mit automatischer Mahlgradanpassung, 2,4 statt 1,9 Liter Wassertank, 20 statt 16 Tresterportionen, den Koffeinregler und den breitenverstellbaren Auslauf. Der Preisabstand beträgt rund 450 Euro, und dafür bekommt man an dieser Stelle spürbar mehr Gerät.

Wie viel Platz braucht die JURA Z10?

Sie misst 32 cm in der Breite, 36,3 cm in der Höhe und 47 cm in der Tiefe bei 12,3 kg. Vor allem die Tiefe fällt auf: 47 cm überschreiten die Standardtiefe vieler Arbeitsplatten von 60 cm zwar nicht, lassen aber wenig Luft nach hinten. Für das Befüllen des Bohnenbehälters brauchst du zusätzlich Höhe, unter Hängeschränken wird es sonst eng.

Für wen lohnt sich die JURA Z10?

Für Haushalte, die alle Zubereitungsarten wirklich nutzen und viel Kaffee ziehen. Der große Tank, die 20 Tresterportionen und die automatische Mahlgradanpassung zahlen sich erst bei entsprechendem Durchsatz aus. Wer nur heiß und schwarz trinkt, bekommt bei der JURA E8 für ein Drittel des Preises dieselbe Brühqualität. Der Aufpreis kauft Vielfalt und Komfort, keine bessere Grundtasse.

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